30. April 2026 / Wirtschafts-News

SWS halten Tarife für Bestandskunden stabil

Trotz unsicherer Energiemärkte bleiben Strom- und Gastarife für Bestandskunden 2026 stabil. Neukunden müssen moderat mehr zahlen.

Veröffentlicht am 30. April 2026 um 09:04 Uhr

Die Stadtwerke Stuttgart sichern ihren Bestandskundinnen und -kunden stabile Energiepreise für das Jahr 2026. Trotz anhaltender Unsicherheiten auf den internationalen Energiemärkten, unter anderem durch den Konflikt im Nahen Osten, werden weder Strom- noch Gastarife für bestehende Verträge erhöht. Grundlage dafür ist eine langfristig angelegte Beschaffungsstrategie.

Für Neukundinnen und Neukunden werden die Preise hingegen angepasst, bleiben laut Unternehmen jedoch weiterhin im unteren Bereich des Marktvergleichs.

Im Strombereich bleiben die Preise für Bestandskunden unverändert. Neukunden zahlen künftig 32,95 Cent pro Kilowattstunde statt bisher 29,95 Cent, während der monatliche Grundpreis stabil bei 14,90 Euro bleibt.

Deutlicher fallen die Anpassungen beim Gas aus. Während Bestandskunden auch hier von stabilen Preisen profitieren, steigen die Arbeitspreise für Neukunden je nach Tarif um etwa 18 bis 28 Prozent. Beim Tarif „Erdgas Stuttgart“ erhöht sich der Preis auf 11,48 Cent pro Kilowattstunde, beim Tarif „Erdgas Baden-Württemberg“ auf 12,48 Cent. Auch die Biogastarife steigen entsprechend, der monatliche Grundpreis bleibt jedoch unverändert bei 13,90 Euro.

Im Bereich der Ladeinfrastruktur gibt es keine Preisänderungen. Sowohl für Bestands- als auch für Neukunden bleiben die Tarife konstant. Beim AC-Laden liegt der Preis weiterhin bei 49 Cent pro Kilowattstunde, Vorteilskunden zahlen 39 Cent. Beim schnelleren DC-Laden werden 59 Cent beziehungsweise 49 Cent für Vorteilskunden berechnet. Auch die Zusatzkosten nach Ablauf der Standzeit bleiben unverändert.

Mit der Preisstabilität für Bestandskunden setzen die Stadtwerke Stuttgart in einem angespannten Marktumfeld ein Zeichen für Verlässlichkeit, während Neukundentarife an die aktuellen Marktbedingungen angepasst werden.

Fotocredits Stadtwerke Stuttgart

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