In wirtschaftlich und geopolitisch unsicheren Zeiten gewinnt Gold für Privatanleger weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage von Boerse Stuttgart Commodities unter mehr als 1.700 Teilnehmern hat etwa jeder zweite Anleger mindestens zehn Prozent seines Gesamtportfolios in Gold investiert. Bei rund acht Prozent der Befragten liegt der Anteil sogar bei mehr als 20 Prozent.
Die Ergebnisse zeigen: Gold hat sich längst als stabiler Bestandteil vieler Anlagestrategien etabliert. Besonders wichtig ist den Anlegern dabei die Diversifikation des Portfolios sowie der langfristige Werterhalt. Als drittes zentrales Motiv nennen viele Befragte den Schutz vor geopolitischen und wirtschaftlichen Krisen.
Auch bei der Auswahl konkreter Anlageprodukte haben Privatanleger klare Kriterien. Große Bedeutung hat ein vertrauenswürdiger Emittent mit Sitz in Deutschland, zudem achten Anleger auf eine hohe Liquidität und flexible Handelbarkeit. Besonders gefragt sind Produkte, die vollständig mit physischem Gold besichert sind.
„Die Handelsaktivitäten zeigen, dass Anleger Gold sowohl als langfristigen Portfolioschutz als auch für kurzfristige Trades im volatilen Marktumfeld nutzen“, erklärt Dierk Schaffer, Geschäftsführer von Boerse Stuttgart Commodities.
Ein Beispiel ist das Gold-ETC EUWAX Gold Core, das zu 100 Prozent mit physischem Gold hinterlegt ist und mit vergleichsweise niedrigen Kosten gehandelt werden kann. Ergänzend bietet EUWAX Gold Traceable Anlegern die Möglichkeit, Herkunft und CO₂-Fußabdruck des hinterlegten Goldes nachzuverfolgen.
Ein weiterer Vorteil: Verkaufserlöse aus diesen Gold-ETCs werden steuerlich wie physisches Gold behandelt. Das bedeutet, dass Gewinne in Deutschland nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr in der Regel steuerfrei sind.
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