28. April 2026 / Wirtschafts-News

BUGA 2043: Planungsteam für Machbarkeitsstudie ausgewählt

Nächster Schritt zur BUGA 2043: Städte der Region setzen auf starkes Planungsteam für die Entwicklung am Neckar.

Veröffentlicht am 28. April 2026 um 09:40 Uhr

Planungsteam für BUGA 2043 steht fest – Startschuss für Machbarkeitsstudie

Die Planungen für eine interkommunale Bundesgartenschau (BUGA) 2043 in der Region nehmen Fahrt auf: Die Städte Stuttgart, Ludwigsburg und Esslingen am Neckar sowie der Verband Region Stuttgart haben ein Planungsteam für die Machbarkeitsstudie ausgewählt.

Den Zuschlag erhielten die Büros Köber Landschaftsarchitektur, asp Architekten GmbH, Geitz und Partner GbR sowie Agency Apero GbR. Sie konnten sich in einem zweistufigen Pitchverfahren gegen mehrere konkurrierende Teams durchsetzen und überzeugten die Fachjury mit einem interdisziplinären Ansatz aus Stadt- und Freiraumplanung, Gewässerökologie und Beteiligungsprozessen.

Im Zentrum der nun startenden Machbarkeitsstudie steht die Entwicklung einer tragfähigen Gesamtkonzeption für die BUGA 2043. Diese soll eine verbindende Leitidee formulieren und zugleich konkrete Perspektiven für die unterschiedlichen Teilräume entlang des mittleren Neckars aufzeigen. Die Studie gilt dabei nicht als fertiger Masterplan, sondern als Auftakt eines langfristigen Entwicklungsprozesses über rund 17 Jahre.

Die geplante Bundesgartenschau wird als groß angelegtes Transformationsprojekt für die Region verstanden. Im Fokus stehen die Aufwertung des Neckarraums, die Schaffung neuer Grünverbindungen sowie die Stärkung klimaresilienter Strukturen. Gleichzeitig sollen Impulse für Wirtschaft, Tourismus und Lebensqualität gesetzt werden.

Die beteiligten Städte und Institutionen sehen in der BUGA 2043 erhebliche Chancen für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Der Neckar soll dabei stärker als verbindendes Element erlebbar gemacht und zu einem durchgängigen Erlebnis- und Lebensraum weiterentwickelt werden. Neben ökologischen Verbesserungen stehen auch soziale Teilhabe, städtebauliche Vernetzung und neue Nutzungsmöglichkeiten im Mittelpunkt.

Mit der Auswahl des Planungsteams ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. In den kommenden Jahren soll die Machbarkeitsstudie als strategische Grundlage dienen, um gemeinsam mit Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft konkrete Entwicklungsschritte für die Region Stuttgart zu definieren und umzusetzen.

Fotocredits: LHS Fabrice Weichelt

Bildunterschrift: Von links: Esslingens Oberbürgermeister Matthias Klopfer, VRS-Regionaldirektor Dr. Alexander Lahl, Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und der Ludwigsburger Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht bei der Vorstellung des Planungsteams zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die BUGA 2043.

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