248 Millionen Euro für Klinikbau: Drei große Projekte in Stuttgart
Das Land Baden-Württemberg investiert 248 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung von Kliniken. Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 umfasst 20 geförderte Vorhaben im ganzen Land – darunter gleich drei größere Projekte in Stuttgart.
Unterstützt werden der Umbau der Zentralen Notaufnahme am Marienhospital, eine Interimslösung für die Notaufnahme am Robert-Bosch-Krankenhaus sowie eine Erweiterung am Diakonie-Klinikum. Ziel ist es, die medizinische Infrastruktur zu stärken und die Notfallversorgung zukunftsfähig aufzustellen.
Landesweit fließen die Mittel in Neubauten, Erweiterungen, Energiezentralen, OP-Bereiche und spezialisierte Versorgungsstrukturen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung funktionaler Infrastruktur – etwa Sterilgutversorgung, Brandschutz und Pathologie.
Parallel erhöht das Land die pauschale Förderung für Krankenhäuser deutlich: von 233 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 301 Millionen Euro 2026. Insgesamt stehen im Doppelhaushalt über eine Milliarde Euro für Klinik-Investitionen bereit – rund 160 Millionen mehr als zuvor.
Mit zusätzlichen Planungsraten für zukünftige Großprojekte will das Land frühzeitig Planungssicherheit schaffen und die Kliniklandschaft langfristig stabilisieren.
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