Mash Stuttgart außer Rand und Konfetti: Die Rheingeschmeckten zünden die Karnevalsrakete 🚀
Man sagt ja, der Rhein fließt nicht bis nach Stuttgart. Am Samstag, 7.2.2026, hat sich das Mash davon allerdings herzlich wenig beeindrucken lassen. Die Rheingeschmeckten verwandelten die Location kurzerhand in eine Außenstelle von Köln – inklusive Schunkelpflicht und akuter Heiserkeitsgefahr.
Die inzwischen legendäre Kölsche Karnevalsparty ist offenbar so berüchtigt, dass selbst echte Kölner Gardeoffiziere den weiten Weg an den Neckar auf sich nahmen. Und wer Kölner Gardeoffiziere kennt, weiß: Die fahren nicht für halbe Sachen. Das Mash war dementsprechend voll bis unters Konfetti-Dach. Kein Quadratzentimeter ohne Kostüm, kein Getränk ohne Prost, keine Tanzfläche ohne eskalierende Jecken.
Die Stimmung? Rakete. Und zwar Dauerzündung. Schon früh am Abend war klar: Hier geht heute niemand freiwillig nach Hause. Zwischen kölschen Hymnen, spontanen Polonaisen und rhythmischem Theken-Schunkeln wurde bis tief in die Morgenstunden gefeiert. Fitnessarmbänder in der Umgebung meldeten kollektiv Ausnahmezustand.

Als wäre das nicht genug, bekamen die Rheingeschmeckten später in der Nacht noch Verstärkung: Von der alemannischen Faschingssitzung in der Alten Reithalle schwappte eine zweite Welle feierwütiger Schwaben ins Mash. Rheinischer Karneval trifft schwäbische Fasnet – ein kulturelles Gipfeltreffen, das vermutlich noch aus dem Weltall messbar war.
Und wer denkt, damit sei die Session erledigt, kennt die Rheingeschmeckten schlecht. Auch dieses Jahr wollen sie wieder beim Stuttgarter Umzug mitlaufen. Zumindest alle, die nach Rosenmontag noch sprechen, gehen oder geradeaus gucken können. Die Chancen stehen gut – aber Garantien gibt es nach dieser Nacht keine.
Fazit: Stuttgart hat gefeiert, Köln hätte stolz genickt, und das Mash braucht vermutlich eine Woche Erholungsurlaub.
Fotocredits: Ralf Alten Stuttgart Inside

