Am 9. April 2026 werden die 36. Theaterhaus Jazztage in Theaterhaus Stuttgart zu einem musikalischen Ausnahmeabend. Gleich drei hochkarätige Acts prägen das Programm – von nordischer Klangpoesie bis zu elektroakustischen Jazzlandschaften.
Im Mittelpunkt steht Rebekka Bakken, die mit ihrem aktuellen Album „Nord“ nach Stuttgart zurückkehrt. Die norwegische Ausnahmesängerin verbindet darauf erstmals fast ausschließlich ihre Muttersprache mit traditionellen Folk-Melodien und neuen Kompositionen. Ihr Stil bleibt dabei unverkennbar: eine Mischung aus Jazz, nordischer Melancholie und intensiver Emotionalität. Nach dem gefeierten „True North“-Abend 2024 dürfen sich Besucher erneut auf ein eindringliches Live-Erlebnis freuen, das Vergangenheit und Gegenwart musikalisch verschmelzen lässt.
Für leise, aber eindrucksvolle Töne sorgt das Duo Charlotte Planchou & Mark Priore. Mit ihrem Programm „Le Carillon“ schaffen sie einen intimen Klangraum zwischen Jazz, Chanson und Poesie. Reduziert auf Stimme, Gitarre und Klavier entfaltet sich eine besondere Atmosphäre, die von Kritikern vielfach ausgezeichnet wurde. Ihre Musik lebt von Spontaneität, feinen Nuancen und einer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz.
Einen spannenden Kontrast dazu setzt Robinson Khoury mit seinem Projekt MŸA. Der französische Posaunist verbindet Jazz mit nahöstlichen Tonleitern und elektroakustischen Sounds. Modulare Synthesizer, wortloser Gesang und tranceartige Rhythmen verschmelzen zu einem modernen, experimentellen Klangbild. Khoury zählt zu den vielversprechendsten Stimmen der europäischen Szene und wurde zuletzt mit renommierten Jazzpreisen ausgezeichnet.
Der Abend verspricht eine außergewöhnliche Bandbreite: von intimer Reduktion über nordische Klangwelten bis hin zu innovativer Jazzforschung. Ein musikalisches Highlight, das die Vielfalt und Innovationskraft der aktuellen Jazzszene eindrucksvoll zeigt.
Tickets Rebekka Bakkken
Tickets Charlotte Planchou ...
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