Zwei Feste, zwei unterschiedliche Konzepte – und doch ein gemeinsames Ziel: Menschen zusammenbringen. Am Wochenende lockten das Bohnenviertelfest und das Henkerfest zahlreiche Besucher in die Stuttgarter Innenstadt und sorgten für eine entspannte, stimmungsvolle Atmosphäre.
Das Bohnenviertelfest wurde überwiegend von den Gastronomen und Geschäftsleuten des historischen Viertels organisiert. Zwischen den kleinen Gassen präsentierten sich Restaurants, Kneipen und Läden mit kulinarischen Angeboten und einem abwechslungsreichen Musikprogramm. Besonders dort, wo Bands live spielten oder DJs auflegten, verwandelten sich die Plätze in kleine Open-Air-Partys. Die Mischung aus Livemusik, guter Bewirtung und lockerer Stimmung machte den besonderen Charme des Festes aus. Liebe zum Detail zeigte sich auch bei den Wirten: Beim Szenewirt wurden die Maultaschen stilvoll auf Porzellan serviert.

Ganz anders präsentierte sich das Henkerfest, das seit Jahren als Szeneveranstaltung bekannt ist. Das kulinarische Angebot war international geprägt – Falafel, indische und afrikanische Spezialitäten bestimmten das Bild. Über den Straßen lag der Duft exotischer Gewürze und Curry, der das besondere Flair des Festes unterstrich. Trotz des alternativen Charakters herrschte eine offene, entspannte und freundliche Atmosphäre.

Beide Veranstaltungen bewiesen eindrucksvoll, wie lebendig Stuttgarts Stadtteile sein können. Ob traditionell im Bohnenviertel oder alternativ beim Henkerfest – überall wurde gemeinsam gefeiert, getanzt und der Sommer genossen. Solche Stadtteilfeste zeigen, wie vielfältig und lebenswert Stuttgart ist.
Fotocredits: Ralf Alten

