Einige Wunschzettel vom Weihnachtsbaum der Kinderwünsche für benachteiligte Kinder und Jugendliche warten noch auf Erfüllung
Mehr als 3.000 Wünsche von Kindern und Jugendlichen aus über 60 Einrichtungen und Organisationen wurden in diesem Jahr von den jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesammelt und an das Kinderbüro der Stadt Stuttgart weitergeleitet.
Mit dabei sind Flüchtlingsunterkünfte, Beratungszentren und Familienhilfen des Jugend- und des Sozialamts sowie das Kinderhospiz und der Förderkreis krebskranker Kinder. Neben Spielsachen wie Puppen, Autos und Eisenbahnen, haben sich die Kinder und Jugendlichen auch Bastelmaterial, Fußball-Trikots und Trainingsanzügen oder warme Anziehsachen und Schuhe gewünscht. Dabei sind auch Gutscheine für Sprungbude und Kino oder, um sich auch mal was selbst aussuchen zu können, für ein Spielwaren- oder Bekleidungsgeschäft.
Am Abend des 29. Novembers hat Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper den Weihnachtsbaum der Kinderwünsche offiziell eröffnet. Seither haben die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger bereits sehr viele der Wunschkarten unter kinderwuensche.stuttgart.de vom digitalen Baum genommen.
Aber auch im Rathaus-Foyer gibt es die Möglichkeit, sich Wunschkarten vom festlich geschmückten Weihnachtsbaum mitzunehmen und Kinderwünsche zu erfüllen. Doch einige Wunschkarten warten noch auf Erfüllung. Aktuell gibt es noch 373 offene Wünsche am digitalen Baum und noch zirka zehn Wunschkarten am echten Baum im Rathaus. Sowohl beim digitalen Weihnachtsbaum wie auch am echten Baum im Rathaus- Foyer gibt es noch offene Kinderwünsche.
Die Wunschgeschenke können bis einschließlich Montag, 11. Dezember, von 8.30 bis 18 Uhr beim Kinderbüro, Eberhardstraße 6 (Eingang Standesamt), Montag bis Freitag von 8.30 bis 18 Uhr im 3. OG bei der Geschenkannahmestelle in Zimmer 302 abgegeben werden.
Das Team des Kinderbüros, unterstützt von mehreren Freiwilligen und Auszubildenden der Stuttgarter Stadtverwaltung sowie der Stuttgarter Kinderstiftung, nimmt diese Geschenke gerne entgegen und sorgt dafür, dass jedes Geschenk noch vor Weihnachten beim richtigen Kind ankommt.
Maria Haller-Kindler, die Kinderbeauftragte der Stadt, bittet die Stuttgarterinnen und Stuttgarter um Unterstützung: „Wir haben in diesem Jahr über Einrichtungen mehr als 3.000 Wunschzettel von benachteiligten Kinder und Jugendlichen angenommen. Die aktuellen Probleme und Krisen spiegeln sich beim Weihnachtsbaum der Kinderwünsche durch die gestiegene Zahl der beteiligten Einrichtungen und der von ihnen betreuten Kindern wider. Bitte unterstützen Sie die Aktion, wenn es Ihnen möglich ist. Mit Ihrem Geschenk bringen sie die Weihnachtsfreude zu Kindern, deren Gabentisch ansonsten nicht so reich gedeckt ist.“
Die Geschäftsführerin der Stuttgarter Kinderstiftung, Silke Schmidt-Dencker, unterstreicht: „Auch wir freuen uns sehr, wenn wieder viele Stuttgarterinnen und Stuttgarter bereit sind, persönliche Weihnachtsgeschenke für die zahlreichen Kinder zu besorgen. Da unterstützen wir wieder gerne das Kinderbüro bei der Organisation und Abwicklung dieser wunderschönen Aktion.“
In diesem Jahr haben die Stuttgarter Kinderstiftung, die Agentur Mosaiq, die Stiphtung Christoph Sonntag, der Landesverband der Schausteller und Marktkaufleute Baden- Württemberg, die City-Initiative Stuttgart, das Fashion- und Lifestyle-Unternehmen Breuninger und das Riesenrad-Unternehmen Oscar Bruch jr. die Ausfallbürgschaft übernommen, damit am Ende alle Wünsche erfüllt werden können. Das Stuttgarter Möbeltransport-Unternehmen Gebr. Reimold übernimmt die Auslieferung eines Großteils der Geschenke an die teilnehmenden Einrichtungen.
Bildnachweis: Das Kinderbüro hat mit Unterstützung der Stuttgarter Kinderstiftung mehr als 3000 Kinderwünsche erfüllt. Foto: Leif Piechowski, Rechte: LHS.

