25. September 2026 / Stuttgart - Online

Wasserentnahme in Stuttgart bleibt bis Ende Oktober verboten

Wegen anhaltender Trockenheit verlängert Stuttgart das Wasserentnahmeverbot aus Bächen, Flüssen und Seen bis Ende Oktober.

Veröffentlicht am 25. September 2026 um 09:44 Uhr

Wasserentnahme in Stuttgart bleibt bis Ende Oktober verboten
Trockenheit setzt Stuttgarter Gewässern weiter zu

Die anhaltende Trockenheit macht den Stuttgarter Bächen, Flüssen und Seen weiterhin zu schaffen. Um die ökologisch wichtigen Wasserstände zu schützen, verlängert die Landeshauptstadt das bestehende Verbot zur Entnahme von Wasser erneut. Die Regelung gilt vorläufig bis zum 31. Oktober 2026.

Bereits seit dem 26. Juni dürfen Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des sogenannten Gemeingebrauchs kein Wasser mehr aus Stuttgarter Gewässern entnehmen. Dazu zählen unter anderem das Schöpfen oder Abpumpen von Wasser für private Zwecke.

Ursprünglich war die Regelung bis Ende August befristet. Aufgrund der weiterhin angespannten Situation wird sie nun bereits zum zweiten Mal verlängert. Das Amt für Umweltschutz begründet die Maßnahme mit den weiterhin niedrigen Wasserständen und den Belastungen für die Tier- und Pflanzenwelt.

Verstöße können teuer werden
Das Entnahmeverbot betrifft sämtliche Wasserentnahmen im Rahmen des wasserrechtlichen Gemeingebrauchs. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen: Bei Verstößen können Geldbußen von bis zu 100.000 Euro verhängt werden.

Die verlängerte Allgemeinverfügung wird am 24. September 2026 im Stuttgarter Amtsblatt veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt Stuttgart zur Beschränkung des wasserrechtlichen Gemeingebrauchs“.

Die Regelung bleibt zunächst bis zum 31. Oktober bestehen. Entscheidend für eine weitere Anpassung ist die Entwicklung der Wasserstände und der Wetterlage.

Text: M.C. Alten-Siegl

Fotocredits: Fabrice Weichelt / Rechte Stadt Stuttgart

Meistgelesene Artikel

Wenn es auf dem Wasen um die Wurst geht: Familie Weeber bringt Tradition an den Neckar
Boris Mönnich für Stuttgart

Von der Schiffschaukel zur Wurstbude: Die Schaustellerfamilie Weeber verbindet Wasen-Tradition mit mobiler Gastronomie und dem Uferstüble.

weiterlesen...
Wasenpirsch 2026: 600 Gäste feiern auf dem Wasen und sammeln für das Kinderhospiz
Boris Mönnich für Stuttgart

Bei der 14. Wasenpirsch trafen sich rund 600 Gäste in Wilhelmers SchwabenWelt. Gefeiert wurde für einen guten Zweck.

weiterlesen...
🌲 Schwarzwaldromantik auf dem Wasen: Das Traditionshaus „Zum Schwarzwaldmädel“ 🌲
Veranstaltungen

Seit 1954 gehört das Schwarzwaldhaus „Zum Schwarzwaldmädel“ zum Wasen – mit Schwarzwälder Spezialitäten, Tradition und uriger Gemütlichkeit.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Aus aller Welt

Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?

weiterlesen...
Gutachter im Fall Fabian: «Erstaunlich emotionslos»
Aus aller Welt

Empathielos, egozentrisch, berechnend, manipulativ - das psychiatrische Gutachten sagt wenig Positives über die Angeklagte. Ob sie aber den achtjährigen Fabian tötete, steht auf einem anderen Blatt.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Arnulf-Klett-Platz: Wettbewerb für neues Eingangstor zur Stuttgarter Innenstadt startet
Stuttgart - Online

18 Planungsteams entwickeln Konzepte für den Arnulf-Klett-Platz: Mehr Grün, Aufenthaltsqualität und eine bessere Verbindung zur Innenstadt.

weiterlesen...
Müllmarathon in Stuttgart: Münster für besonderes Engagement ausgezeichnet
Stuttgart - Online

Fünf Tage lang stand die Stadtsauberkeit im Fokus. Zum Abschluss des ersten Müllmarathons wurden engagierte Stadtbezirke ausgezeichnet.

weiterlesen...