Schluss mit Messern in Bus & Bahn!
Landesregierung zieht die Reißleine – Waffenverbot im ÖPNV kommt
Stuttgart – Es reicht! Nach immer mehr Vorfällen mit Messern in Bus und Bahn zieht Baden-Württemberg jetzt die Notbremse: Waffen und Messer sind im öffentlichen Nahverkehr bald tabu!
Innenminister Thomas Strobl (CDU) machte am Dienstag klar: „Wir dulden keine Gefährdung der Menschen im öffentlichen Raum. Messer haben in Bus und Bahn nichts verloren!“ Und weiter: „Wir wollen, dass die Menschen sicher zur Arbeit, zur Schule oder nach Hause kommen – ohne Angst.“
Messerangriffe nehmen zu – Land reagiert mit harter Linie
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 222 Messerattacken im ÖPNV zählte die Polizei allein 2024 – Tendenz steigend! Viele davon waren Bedrohungen, aber auch schwere Körperverletzungen.
Jetzt reagiert die Politik: Ein generelles Messer- und Waffenverbot soll künftig in allen Bussen, Bahnen und Haltestellen im Land gelten.
Ausnahmen nur für Retter, Jäger & Tradition
Nicht betroffen vom Verbot sind Feuerwehr, Rettungskräfte, Katastrophenschutz sowie Jäger, Fischer, Sportler oder Teilnehmer an traditionellen Bräuchen – aber nur, wenn sie das Messer wirklich brauchen!
Auch außerhalb des ÖPNV sollen die Regeln strenger werden: Künftig können Städte und Landkreise eigene Messerverbotszonen einrichten – etwa an Brennpunkten oder bei Events.
Was jetzt passiert
Die Verordnung geht jetzt in die Anhörung. Kommunen und Verbände dürfen noch ihre Meinung sagen – doch klar ist: Das Messerverbot kommt!
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