Was wäre Stuttgart ohne seine Mineralbäder "Leuze", "Berg" und "Mineralbad Cannstatt" ?
Jetzt steht Europas größte Bäderstadt unter Schock.
Der Druck im Kessel steigt. Stuttgart droht ein Jahrhundertsommer, doch Kühlung wird in der Stadt noch mehr zur Mangelware. Die Pforten eines der beliebtesten Mineralbäder bleiben weiterhin geschlossen.

Das altehrwürdige MIneralberg Berg muss nach einem schweren Wasserschaden im Technikbereich in der Nacht vom 11. auf den 12. Mai weiterhin geschlossen bleiben. "Der von einem Versorgungsunternhemen verursachte Wasserschaden im Technikbereich des Bades ist so massiv, dass der Badebetrieb voraussichtlich in den nächsten Monaten nicht aufgenommen werden kann", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.
Wie's aussieht könnte sich die Schließzeit auch übers ganze Jahr erstrecken. Zumindest aber die Sommermonate bis 1.Oktober werden die vielen Bergianer und andere Sympathisanten auf ihre Kulttherme "Berg" verzichten müssen. Lediglich die Außengastronomie, Sportanlagen öffnen zu Pfingsten. Als Ersatz öffnet die Stadt ab 9.Juni das Stadtbad Heslach.
Die ganze Sache wird von der Stadt Stuttgart als so dramatisch empfungen, dass ich OB Frank Nopper das Berg zur Chefsache gemacht und sich höchstpersönlich eingeschaltet hat. Nopper: "Die durch den Schaden verursachte Schließung unseres Mineralbad Bergs über die Sommermonate tut uns allen und insbesondere den Bergianern weh. Wir arbeiten unter Hochdruck daran, das Mineralbad Berg schnellstmöglich wieder in Betrieb zu nehmen."
Die Stadt und Ihre Mineralbäder - zum letzten Weihnachtsfest 2025 und über die Jahreswende 2025/26 musste das Mineralbad Cannstatt (wegen Stromausfall) für längere Zeit schließen.
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Klaus Henrich
Fotocredits: Klaus Henrich

