Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper will das Bündnis für Wohnen fortsetzen und versucht einen Brückenschlag zwischen Wohnungsunternehmen und Gemeinderat. Hintergrund ist eine Mitteilung von Vertreterinnen und Vertreter von Stuttgarter Wohnungsunternehmen, nicht weiter am Bündnis teilnehmen zu wollen. Construction Site View With Tower Crane Gemeinsames Ziel der Teilnehmer des „Bündnis für Wohnen“ ist es, attraktiven und bezahlbaren Wohnraum in Stuttgart zu erhalten bzw. neu zu schaffen. Sie beziehen sich auf eine Forderung von vier Gemeinderats‐Fraktionen, die strengere Vorgaben für den Wohnungsneubau verlangen, etwa eine Ausweitung des Angebots preiswerter Wohnungen von bislang 30 auf 50 Prozent bei der Schaffung neuen Baurechts. OB Nopper sagte: „Ich will das Bündnis für Wohnen gerade auch mit den Wohnungsbaugenossenschaften und mit den privaten Wohnungsbauunternehmen fortsetzen. Mein Ziel ist, dass auch private Wohnungsbauunternehmen weiterhin neue Wohnungen bauen und in Stuttgart möglichst viele Wohnungen mit fairen und bezahlbaren Mieten entstehen.“ Und weiter: „Wir wollen, dass die Stuttgarter Wohnungs‐ und Städtebaugesellschaft mbH neue Wohnungen baut, aber wir brauchen auch die Wohnungsbaugenossenschaften und die privaten Wohnungsbauunternehmen.“ Wir sollten in dieser extrem schwierigen Situation auf die Baugenossenschaften und Wohnungsbauunternehmen zugehen. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper Die Landeshauptstadt Stuttgart wird dem Eigenkapital der SWSG 200 Millionen Euro zuführen. Damit sollen auch in Zeiten gestiegener Kosten für Baufinanzierung und Kosten für Gebäudeerstellung bis zum Ende des Jahres 2027 1.890 neue SWSG‐Wohnungen entstehen. Die SWSG hat mit diesem Neubauprogramm deutschlandweit auf den Wohnungsbau bezogen eine der höchsten Neubauquoten der städtischen Wohnungsbaugesellschaften. Bei den Wohnungsbaugenossenschaften und den privaten Wohnungsbauunternehmen schlagen die gestiegenen Kosten jedoch voll durch. Nopper sagte: „Wir sollten in dieser extrem schwierigen Situation auf die Baugenossenschaften und Wohnungsbauunternehmen zugehen und nicht jetzt auch noch die Auflagen im Rahmen des Stuttgarter Innenentwicklungsmodells verschärfen. Dies würde bedeuten, dass noch weniger Wohnungen und noch weniger Wohnungen mit fairen und bezahlbaren Mieten entstehen. Mit diesen zusätzlichen Auflagen droht Stillstand beim Neubau von Wohnungen durch Baugenossenschaften und privaten Wohnungsbauunternehmen. Dies kann keiner wollen.“ Nopper will deswegen auf die Gemeinderatsfraktionen zugehen und Überzeugungsarbeit leisten. „Unser gemeinsames Ziel sind mehr neue Wohnungen und nicht weniger neue Wohnungen mit fairen und bezahlbaren Mieten“, so Nopper.
OB Nopper versucht Brückenschlag zwischen Wohnungsbauunternehmen und Gemeinderatsmehrheit
OB Nopper versucht Brückenschlag zwischen Wohnungsbauunternehmen und Gemeinderatsmehrheit
Meistgelesene Artikel
Nina Chuba, SDP und Sommerhitze: Das müssen Besucher des Kessel Festivals 2026 auf dem Cannstatter Wasen wissen.
Elvis trifft Hämmerle: Jubiläumsshow im Friedrichsbau Varieté voller Rock’n’Roll, Comedy & Überraschungen. Zeitreise garantiert!
- 21. Juni 2026
FOREIGNER auf dem Killesberg: Das müssen Besucher wissen
Foreigner rocken am 23.6. den Killesberg. Alle Infos zu geänderten Zeiten, Anreise, Einlass und Sicherheit im Überblick.
Neueste Artikel
- 10. Juli 2026
Belgien plant Pkw-Maut ab Mai 2027
Ab Mai 2027 sollen Autofahrten durch Belgien teurer werden: Wer zahlt wie viel, warum profitieren E-Autos und was passiert mit der Kfz-Steuer? Die wichtigsten Antworten zur geplanten Mautplakette.
- 10. Juli 2026
Bahnstrecke Düsseldorf-Köln bis auf weiteres gesperrt
Ein Böschungsbrand hat Schienen auf der Bahnstrecke Düsseldorf-Köln beschädigt. Die Folgen für Reisende sind massiv. Der Staatsschutz ermittelt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Juli 2026
Hitzeschutz an Stuttgarter Schulen: Stadt startet großes Maßnahmenpaket für 150 Standorte
Mehr Schatten, Trinkwasser und Klimageräte: Stuttgart investiert in den Hitzeschutz an 150 Schulen und reagiert auf steigende Temperaturen.
Umzüge im Amt für Soziales und Teilhabe: Juli-Schließungen, gestaffelte Notdienste und neuer Standort in der Hermannstraße 6.

