„Kleines Wasenufer“: Stuttgart eröffnet neue Uferwelt am Neckar
Der Neckar soll in Stuttgart mehr sein als nur ein Fluss – er soll zum Erlebnisraum werden. Mit dem Projekt „Kleines Wasenufer“ entsteht nun ein erstes sichtbares Stück dieser Vision. Die Landeshauptstadt setzt damit einen Baustein des langfristigen Masterplans „Erlebnisraum Neckar“ vorzeitig um, unterstützt durch eine Co-Finanzierung des Verbands Region Stuttgart in Höhe von 140.000 Euro der insgesamt rund 400.000 Euro Kosten.
Im Fokus steht ein besonders markanter Abschnitt an der Schiffsanlegestelle östlich des Berger Stegs. Auf etwa 75 Metern Länge wird der Bereich zwischen Dammkronenweg und Ufer neu gestaltet, ohne bestehende Wege zu beeinträchtigen. Besucherinnen und Besucher können hier schon bald die Nähe zum Wasser genießen, auf neuen Sitzgelegenheiten verweilen und durch frei gestaltete Sichtachsen den Blick über den Fluss schweifen lassen.
Das „Kleine Wasenufer“ zeigt beispielhaft, wie sich der Neckar schrittweise für die Stadtgesellschaft öffnen lässt. Minimalinvasive bauliche Maßnahmen sichern die natürliche Schönheit des Ufers, erhalten den prägenden Baumbestand und schaffen schattige Oasen. Eine neue Rampe erleichtert den barrierefreien Zugang vom Dammkronenweg ans Wasser, und ein repräsentativer Ankunftsort für die Fahrgastschiffe rundet das Erlebnis ab.
Schon jetzt wird spürbar, wie die Uferpromenade zu einem Ort der Begegnung, des Entdeckens und des Verweilens werden kann. Mit der Fertigstellung des Vorzeigeprojekts zur IBA’27 wird ein sichtbares Stück Zukunft am Neckar geschaffen – ein Ort, der Natur, Stadt und Lebensqualität harmonisch verbindet.
Fotocredits: Fabrice Weichelt LHS

