Nach Brand in Feuerbach: Stadt bringt alle 250 Geflüchteten unter – Sporthallen werden heute geräumt
Nach dem Brand in der Siemensstraße in Stuttgart-Feuerbach hat die Stadt alle 250 betroffenen Geflüchteten kurzfristig unterbringen können. Zwei Sporthallen, die am Montagabend als Notunterkünfte genutzt wurden, sollen im Laufe des heutigen Abends wieder geräumt werden.
Wie die Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration, Dr. Alexandra Sußmann, mitteilte, ist es der Stadtverwaltung gelungen, für sämtliche Betroffenen alternative Unterkünfte zu organisieren. Die Nutzung der Sporthallen diente lediglich der akuten Notunterbringung.
Sußmann würdigte den Einsatz der vergangenen Stunden als Beispiel für das hohe Maß an Verantwortung, Solidarität und sozialem Engagement in der Stadt. Ihr Dank galt den haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter-Unfall-Hilfe, DLRG, THW, der Freiwilligen Feuerwehr sowie den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der SSB AG, die unter schwierigen Bedingungen für die Sicherheit und Versorgung der Geflüchteten sorgten. Zugleich machte sie deutlich, dass eine Unterbringung in Hotels keine dauerhafte Lösung darstellt.
Für die Stadtteile Botnang und Wangen sei es von besonderer Bedeutung, dass die Sporthallen noch in dieser Woche wieder für sportliche und kulturelle Nutzungen zur Verfügung stehen.
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