OB Nopper will Stuttgart sauberer machen – Dauermaßnahmen und Reinigungsaktionen geplant
Stuttgart, 13.01.2026
Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper startet mit klaren Zielen ins neue Jahr: Mit drei dauerhaften Maßnahmen und drei besonderen Reinigungsaktionen soll Stuttgart 2026 und 2027 spürbar sauberer und attraktiver werden. Trotz angespannter Haushaltslage misst die Stadt der Stadtsauberkeit eine hohe Bedeutung bei.
Mobile Reinigungstrupps ergänzen Regelreinigung
Beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) sollen in den Jahren 2026 und 2027 mobile Reinigungstrupps aufgebaut werden. Dafür sind jeweils 2,5 Millionen Euro vorgesehen. Die Teams sollen kurzfristig vor Ort eingreifen und die reguläre Reinigung im öffentlichen Raum gezielt ergänzen.
Hilfe gegen illegale Graffitis
In den zusätzlichen Mitteln sind jährlich 100.000 Euro eingeplant, um über die kommunale Kriminalprävention die Entfernung illegaler Graffitis an Privatgebäuden zu unterstützen. Eigentümerinnen und Eigentümer können einen Kostenbeitrag erhalten, zudem werden Präventionsmaßnahmen gefördert – insbesondere dort, wo das Stadtbild stark beeinträchtigt ist.
Müll-Sheriffs gegen illegale Ablagerungen
Mit dem Doppelhaushalt 2026/2027 ist außerdem der Start einer Entsorgungsüberwachung durch sogenannte Müll-Sheriffs vorgesehen. Sie sollen den städtischen Vollzugsdienst unterstützen und gemeinsam gegen illegale Müllablagerungen und Verunreinigungen vorgehen. Für entsprechende Delikte sind Bußgelder zwischen 100 und 1.000 Euro möglich.
Drei besondere Reinigungsaktionen im Jahr 2026
Zusätzlich plant die Stadt drei gezielte Aktionen:
- eine Sonder-Intensivreinigung der stark verschmutzten Klett-Passage gemeinsam mit Tiefbauamt und SSB,
- eine fachgerechte Reinigung eines historischen Gebäudes oder Objekts durch die Alfred Kärcher SE & Co. KG im Rahmen
- des Kultursponsorings – etwa der mit Graffitis verunzierten Bahnmauern am Eingang nach Bad Cannstatt,
- sowie das Überstreichen von Graffitis an besonders betroffenen Gebäuden durch einen im Graffitiumfeld erfahrenen Künstler, in Abstimmung mit den Eigentümern.
„Sauberkeit geht uns alle an“
OB Nopper betont: „Stadtsauberkeit ist eine Daueraufgabe. 100 Prozent werden wir wohl nie erreichen, aber wir müssen so nah wie möglich herankommen.“ Gleichzeitig appelliert er an die Eigenverantwortung der Bevölkerung: „Sauberkeit ist nicht allein Aufgabe der Stadtverwaltung. Die neuen Maßnahmen sollen auch ein Signal an uns alle sein: Sauberkeit geht uns alle an.“
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