Hubschrauber unterstützt bei Baumpflegemaßnahmen entlang Stuttgarter Gewässer
In Stuttgart sind derzeit vermehrt „fliegende Bäume“ zu beobachten: Aus Sicherheitsgründen werden entlang mehrerer Gewässer erkrankte Bäume entfernt – unterstützt durch einen Hubschrauber. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig Schäden an Gelände und Vegetation so gering wie möglich zu halten.
Bei routinemäßigen Kontrollen haben Baumsachverständige im Uferbereich der Körsch, des Feuerbachs und des Dürrbachs mehrere Eschen mit dem sogenannten Eschentriebsterben festgestellt. Die betroffenen Bäume müssen kurzfristig gefällt werden, da sie eine Gefahr für Passantinnen und Passanten darstellen können. Besonders dringlich ist die Situation am Feuerbach, wo der Gehölzsaum direkt an einer stark frequentierten Hauptradroute verläuft.
Die Arbeiten müssen vor Beginn der Vogelschutzzeit abgeschlossen sein. Insgesamt werden seit dem 10. Februar bis voraussichtlich 20. Februar rund 80 erkrankte Bäume entnommen – im Feuerbacher Tal, entlang der Körsch in Plieningen sowie am Dürrbach in Hedelfingen-Rohracker.
Da einige Gewässerabschnitte mit schwerem Gerät nur schwer zugänglich sind, kommt ein Hubschrauber zum Einsatz. Durch den Abtransport der gefällten Bäume aus der Luft können Flur- und Vegetationsschäden weitgehend vermieden werden. Dieses minimalinvasive Verfahren ermöglicht eine effiziente und zugleich schonende Durchführung der notwendigen Pflegemaßnahmen.
Die Stadtverwaltung bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie Erholungssuchende um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen. Die Maßnahmen dienen sowohl dem Naturschutz als auch der Sicherheit aller Nutzerinnen und Nutzer der betroffenen Wege und Grünflächen.
Fotocredits: Fabrice Weichelt, Recht Stadt Stuttgart

