Große Resonanz auf Stuttgarter Sicherheitsbefragung Die Stadt Stuttgart will die Sicherheit und die Lebensqualität in allen Stadtbezirken weiter fördern. Dazu läuft seit Mitte November eine große wissenschaftlich begleitete Befragung der Bevölkerung. In zwei Wochen wurden bereits über 6000 Fragebögen ausgefüllt. 50.000 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger haben ein Schreiben von Ordnungsbürgermeister Dr. Clemens Maier erhalten mit der Bitte, bis Jahresende einen anonymen Fragebogen zu ihrem persönlichen Sicherheitsgefühl und ihrer Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit auszufüllen. Zum Auftakt ist die Studie auf großen Zuspruch gestoßen. Die Organisatoren hoffen, dass die Resonanz bis zum Jahresende anhält und die Datenbasis noch verbreitert. Nach zwei Wochen zieht der Bürgermeister in einem Interview eine erste Zwischenbilanz. Wie ist die Studie angelaufen? Sind Sie damit zufrieden? Maier: Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter haben einen Blitzstart hingelegt. Ich bin beeindruckt. In den ersten zwei Wochen haben fast 8000 Personen schon online in den Fragebogen geschaut, rund 7500 haben ihn sich heruntergeladen und mehr als 6000 haben diesen bereits ausgefüllt abgegeben. Dieser Elan belegt das vorhandene Interesse. Inzwischen ebbt die Resonanz etwas ab. Aber wir rechnen damit, dass es bald eine zweite Welle gibt. Denn je mehr mitmachen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis. Alle angeschriebenen Personen, die wollen, dass ihr Stadtbezirk gut vertreten ist und ihr persönliches Lebensumfeld stärker in den Fokus rückt, sollten sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um mitzumachen. Können denn alle Interessierten in Stuttgart mitmachen? Maier: Nein, das wäre zu viel des Guten. Bei der Größe der Landeshauptstadt können wir nur eine Zufallsstichprobe dafür heranziehen. Der Aufruf gilt aus wissenschaftlichen Gründen nur für die angeschriebenen Personen. Um ein repräsentatives Meinungsbild zu erhalten, wurden die Bürgerinnen und Bürger nach bestimmten Kriterien kategorisiert und dann für die Befragung ausgelost. Damit können alle für Stuttgart typischen Merkmale der Bevölkerung abgebildet werden: zum Beispiel Alter, Geschlecht, Wohnviertel und vieles mehr. So soll in der Studie keine Gruppe mehr oder weniger vorkommen als in der tatsächlichen Stadtgesellschaft. Die Auswertung erfolgt durch die Universität Heidelberg und das Kriminologische Forschungsinstitut Baden‐Württemberg. Bis wann hat man für die Abgabe noch Zeit? Wann gibt es die Ergebnisse? Maier: Die Fragebögen müssen bis zum 31. Dezember abgegeben sein: entweder online ausgefüllt oder als Papierausdruck eingereicht. Wer einen gedruckten Fragebogen anfordern will, sollte das jetzt tun, damit genug Zeit für die Zusendung bleibt. Ein Tipp: Wer den Fragebogen einmal beginnt, sollte ihn am besten in einem Rutsch beantworten. Dann ist man in rund einer halben Stunde fertig. Die Ergebnisse der Sicherheitsbefragung werden nach der Auswertung im Frühjahr 2024 veröffentlicht. Damit können wir mehr über das Sicherheitsempfinden, Opfererfahrungen und Anzeigeverhalten in den 23 Stadtbezirken erfahren. Und dann beginnt die Arbeit erst: Auf der neuen Basis können wir unsere Präventionsarbeit in den nächsten Jahren noch zielgenauer stärken. Verlosung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Als Dankeschön für ihren Beitrag, die Sicherheit und Lebensqualität in Stuttgart zu verbessern, können die Befragten am Ende des Fragebogens bei einer Verlosung mitmachen. Zu gewinnen gibt es einen Flug in einem Hubschrauber der Polizei Baden‐Württemberg und 30 Wunschgutscheine im Wert von 25 bis 50 Euro.
Große Resonanz auf Stuttgarter Sicherheitsbefragung
Stuttgart, Sicherheitsbefragung, Resonanz
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