5. März 2026 / Stuttgart - Online

Gelbe Stahlskulpturen machen IBA’27-Projekte sichtbar

Bis zu vier Meter hohe Stahlobjekte markieren 22 IBA’27-Standorte in der Region Stuttgart und setzen leuchtende Zeichen im Stadtraum.

Veröffentlicht am 5. März 2026 um 08:47 Uhr

Leuchtende Zeichen für die Zukunft: IBA’27-Projektorte setzen neue Akzente im Stadtraum

Die Projektorte der Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart sind ab sofort nicht mehr zu übersehen: Leuchtend gelbe Stahlskulpturen mit bis zu vier Metern Höhe markieren die Standorte der Bauausstellung im öffentlichen Raum und schaffen eine starke visuelle Präsenz in der gesamten Region.

Die markanten Objekte fungieren als weithin sichtbare Orientierungspunkte und stärken zugleich die Identifikation mit der IBA’27. Sie kennzeichnen die Zugehörigkeit zur Bauausstellung und sind dauerhaft angelegt – auch über das Präsentationsjahr 2027 hinaus sollen sie als Stadtmöbel und Informationsorte erhalten bleiben.

Dem Realisierungsprozess ging ein intensives Auswahlverfahren voraus, das in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt Stuttgart umgesetzt wurde. Den Wettbewerb entschied die Stuttgarter Designagentur Haus Otto für sich.

Das Gestaltungskonzept greift architektonische Grundelemente wie Treppe und Tor auf – Formen, die Raumwirkung, Maßstab und Bewegung im Stadtraum prägen. Gleichzeitig besitzen sie eine starke symbolische Kraft und stehen für Übergänge, Begegnung und Perspektivwechsel.

Um den unterschiedlichen Projektorten gerecht zu werden, entstanden vier modulare Varianten, die nun an insgesamt 22 Standorten installiert sind. Die kleinste Ausführung ist eine Sitzbank, unter anderem an der Brenzkirche sowie in Fellbach beim Projekt „Agriculture meets Manufacturing“. Sitztreppen ergänzen das Ensemble beispielsweise am Quartier am Rotweg oder am Klett-Areal in Stuttgart.

Besonders prägnant wirken die großformatigen Installationen: Vier Meter hohe „Himmelstreppen“ und Tor-Elemente setzen kraftvolle Signale im Stadtraum. Eine Himmelstreppe steht etwa an der Hermann-Lenz-Höhe in Sichtbeziehung zum Weissenhof.Forum, weitere am Holzparkhaus in Wendlingen sowie auf dem Krankenhausareal in Sindelfingen. Ein markantes Tor kennzeichnet unter anderem das Projekt „Quartier Böckinger Straße“ in Stuttgart-Rot.

Mit den neuen Projektmarkern wird die IBA’27 im Alltag der Menschen sichtbarer verankert. Sie laden dazu ein, die Orte bereits heute zu entdecken und sich mit den Ideen für das Bauen und Leben von morgen auseinanderzusetzen.

Hintergrund
Die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart verfolgt das Ziel, mit innovativen Bauprojekten Antworten auf zentrale Zukunftsfragen des Wohnens, Arbeitens und Zusammenlebens zu geben. Seit 2017 arbeitet das Team gemeinsam mit Kommunen, Fachleuten, Investorinnen und Investoren sowie Bürgerinnen und Bürgern an der Umsetzung ausgewählter Projekte.

Im Jahr 2027 – hundert Jahre nach der legendären Ausstellung am Weissenhofsiedlung – werden die Ergebnisse im Rahmen einer großen Präsentation öffentlich gezeigt. Trägerin ist die IBA’27 StadtRegion Stuttgart GmbH mit Partnern aus Stadt, Region, Wirtschaft und Wissenschaft.

Fotocredits: L2M3/Sven Thiery

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