25 Jahre Haus des Jugendrechts: Jubiläumsfeier und Eröffnung eines zweiten Standorts in Stuttgart
Stuttgart, 26. Mai 2025 – Ein doppelter Anlass zur Freude: Das bundesweit erste Haus des Jugendrechts in Stuttgart-Bad Cannstatt feiert sein 25-jähriges Bestehen – gleichzeitig wurde im Stuttgarter Rathaus ein zweiter Standort in Stuttgart-Mitte feierlich eröffnet. Die Einrichtung gilt als bundesweites Vorbild im Kampf gegen Jugendkriminalität.
Zur Feier begrüßten die Kooperationspartner – die Landeshauptstadt Stuttgart, die Polizei Stuttgart, die Staatsanwaltschaft Stuttgart sowie die Amtsgerichte Stuttgart und Stuttgart-Bad Cannstatt – zahlreiche Gäste. Prominente Rednerinnen und Redner wie Justizministerin Marion Gentges, Bürgermeisterin Isabel Fezer und Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz würdigten das langjährige Engagement und die erfolgreiche Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen.
Justizministerin Gentges betonte in ihrer Ansprache:
„Wir haben heute gleich zweifach Grund zu feiern: Während das bundesweit erste Haus des Jugendrechts auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblickt, öffnet das neue Haus in Stuttgart-Mitte seine Türen. Ziel bleibt, kriminelle Karrieren junger Menschen frühzeitig zu unterbrechen – durch pädagogische Projekte und eine enge Zusammenarbeit aller Partner.“
Auch Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident Thomas Strobl lobte das Modell:
„Das Haus des Jugendrechts ist ein Erfolgsmodell. Polizei, Justiz und Jugendhilfe ziehen unter einem Dach an einem Strang – für Prävention, Aufarbeitung und vor allem für neue Chancen junger Menschen.“
Bürgermeisterin Isabel Fezer betonte die Bedeutung individueller Unterstützung:
„Im Fokus muss immer der junge Mensch stehen. Mit dem neuen Haus in Stuttgart-Mitte schaffen wir einen weiteren Ort, an dem gemeinsam nach Lösungen gesucht wird – auch im Strafverfahren mit Augenmaß.“
Dr. Stefanie Hinz, Landespolizeipräsidentin, unterstrich die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes:
„Jugendkriminalität ist komplex. Deshalb setzen wir auf Vernetzung, kurze Wege und persönliche Ansprache – um Perspektiven zu schaffen und Straftaten vorzubeugen.“
Die Häuser des Jugendrechts verfolgen ein gemeinsames Ziel: Jugendliche möglichst früh erreichen, gemeinsam mit Schulen, Jugendhilfe und weiteren Partnern individuelle Wege aus der Kriminalität aufzeigen – und damit einen echten Beitrag zur Prävention leisten.
Mit dem neuen Standort in Stuttgart-Mitte wird dieser erfolgreiche Weg konsequent fortgesetzt.
Bildnachweis: Fabrice Weichelt LHS

