WILD BOYS feiern knappen Heimsieg gegen ThSV Eisenach
Am 23. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga empfing der TVB Stuttgart den ThSV Eisenach in der heimischen Porsche-Arena. Nach einem intensiven und spannenden Spiel setzten sich die WILD BOYS knapp mit 31:30 durch und konnten damit ihre ersten Punkte im neuen Jahr einfahren.
Den ersten Treffer der Partie erzielte Simone Mengon für den ThSV Eisenach, der zur kommenden Saison nach Stuttgart wechseln wird. Bereits im ersten Angriff mussten die Schiedsrichter auf beiden Seiten eine Zwei-Minuten-Strafe verhängen. Kurz darauf brachte Torben Matzken die Gastgeber erstmals in Führung. Die Anfangsphase war torreich und ausgeglichen, nach acht Minuten stand es 3:4. Max Häfner bewies Nervenstärke von der Siebenmeterlinie und markierte seinen ersten Treffer. Jorge Serrano zeigte sich aufmerksam in der Defensive, fing einen Ball ab und verwandelte den Tempogegenstoß souverän zum 9:9 in der 15. Spielminute.

Das Spiel blieb umkämpft, keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Max Häfner zeigte ein gutes Auge und setzte Lukas Laube am Kreis in Szene, der zur erneuten Führung traf. Nico Schöttle spielte eine starke erste Halbzeit und erzielte seinen dritten Treffer zum 12:13 in der 24. Minute. Kurz vor der Pause traf Achilleas Toskas ins leere Tor, doch Eisenach nutzte die verbleibenden neun Sekunden für den Ausgleich. So ging es mit einem leistungsgerechten 16:16 in die Kabinen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgte Nico Schöttle für die erste Aktion. Die Stuttgarter kamen gut aus der Pause, und Kai Häfner brachte sie mit einer Einzelaktion per Unterarmwurf mit 19:17 in Front. Doch Eisenach zeigte sich unbeeindruckt: Peter Walz setzte sich immer wieder erfolgreich durch und verkürzte auf 21:20 in der 38. Minute. Die Gäste nutzten eine Schwächephase der Hausherren mit einem 3:0-Lauf und übernahmen erneut die Führung. Marko Grgić blieb vom Siebenmeterstrich sicher und traf zum 23:24 in der 43. Spielminute.

Das Spiel blieb ein offener Schlagabtausch. Achilleas Toskas und Max Häfner übernahmen nun die Verantwortung im Angriffsspiel der Stuttgarter. In der 56. Minute brachte Max Häfner sein Team mit einer starken Einzelaktion wieder mit 29:28 in Führung. 50 Sekunden vor Schluss vergab er zwar einen Siebenmeter, doch Jorge Serrano sicherte sich den Abpraller und überwand Silvio Heinevetter. Damit sicherten sich die WILD BOYS den umjubelten 31:30-Heimsieg und feierten ihren ersten Erfolg im Jahr 2024.
Bildnachweis: Stuttgart Inside Verlag

