THW Kiel bezwingt WILD BOYS in torreicher Partie – 35:32-Auswärtssieg in Stuttgart
28. Spieltag DAIKIN Handball-Bundesliga – In einem packenden Handball-Nachmittag vor ausverkauftem Haus in der Porsche-Arena mussten sich die WILD BOYS dem Deutschen Rekordmeister THW Kiel mit 32:35 geschlagen geben. Trotz starker Offensivleistung der Hausherren reichte es am Ende nicht gegen eiskalte und effiziente Zebras.
Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber: Lukas Laube erzielte das erste Tor des Spiels, wenig später legte Nico Schöttle mit einer sehenswerten Einzelaktion zum 5:4 nach. Doch auch die Gäste aus Kiel waren früh auf Betriebstemperatur – allen voran Emil Madsen, der mit kluger Übersicht und Durchsetzungsvermögen glänzte. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erarbeiteten sich die Norddeutschen durch drei schnelle Tore von Madsen eine erste kleine Führung (12:15, 19. Minute). Zur Pause führte der THW Kiel mit 23:19 – eine Halbzeit voller Offensiv-Highlights, aber mit wenig Zugriff in der Defensive auf beiden Seiten.
Die Schwaben kamen motiviert aus der Kabine: Max Häfner brachte sein Team mit einem Hammer ins Kreuzeck auf ein Tor heran (22:23), ehe Daniel Fernández per Siebenmeter sogar den Ausgleich erzielte. Doch in der entscheidenden Phase bewies Kiel seine Klasse. Madsen blieb unaufhaltsam, und auch Magnus Landin trug sich in der Crunchtime in die Torschützenliste ein (27:31, 51. Minute). Die WILD BOYS kämpften bis zur letzten Sekunde, konnten den Rückstand aber nicht mehr drehen.
Mit dem 35:32 sichert sich der THW Kiel wichtige Punkte im Titelrennen, während Stuttgart trotz leidenschaftlichem Auftritt mit leeren Händen dasteht. Bester Werfer der Partie war Emil Madsen mit einem bärenstarken Auftritt und insgesamt zweistelliger Torausbeute.
Fazit: Temporeich, torreich und hochklassig – die Zuschauer in der Porsche-Arena kamen voll auf ihre Kosten, auch wenn die Punkte am Ende mit nach Kiel gingen.
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