Emotionaler Sieg der MHP RIESEN Ludwigsburg in Vechta
Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben in einem packenden Spiel gegen RASTA Vechta einen eindrucksvollen 70:64-Sieg gefeiert. Nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem zwischenzeitlichen 21-Punkte-Rückstand zeigten die Schwaben in der zweiten Hälfte eine kämpferische Leistung und sicherten sich den Erfolg. Der Sieg bedeutet gleichzeitig die Verteidigung des zehnten Tabellenplatzes in der Liga.
Turbulente Woche für Ludwigsburg
Die MHP RIESEN mussten vor der Partie in Vechta noch einen Rückschlag verkraften: Johannes Patrick fiel aufgrund einer kurzfristigen Ellenbogenoperation aus. Interimscoach Lars Masell musste daher auf zwei Doppellizenzspieler zurückgreifen: Lenny Anigabta und Simon Feneberg. Trotz einer eingespielten Startformation gerieten die Ludwigsburger früh in Rückstand, vor allem durch Foulprobleme bei Joel Scott und eine schwache Trefferquote im ersten Viertel.
Zweite Halbzeit: Comeback mit starker Defensive
Nach einer ernüchternden ersten Halbzeit, in der Vechta sich eine 20-Punkte-Führung erspielt hatte, starteten die MHP RIESEN nach der Pause wie ausgewechselt. Vor allem die Defensivarbeit der Gäste machte den Unterschied: Vechta gelang im letzten Viertel kein einziger Feldkorb. Ludwigsburg kämpfte um jeden Ball und zeigte sich nervenstark von der Freiwurflinie. Joel Scott erzielte in der Schlussminute den Ausgleich und führte sein Team schließlich zum Sieg.
Moralischer Brustlöser
Der Erfolg ist ein wichtiger Meilenstein nach einer schwierigen Woche und gibt dem Team von Lars Masell neues Selbstvertrauen. Mit nun ausgeglichener Bilanz (12:12) bleibt Ludwigsburg im Rennen um die Playoff-Plätze. Das nächste Spiel gegen Rostock steht bereits bevor, und die Schwaben wollen an die starke zweite Halbzeit in Vechta anknüpfen.
Bildnachweis: Christian Becker.

