Basel schnappt sich den JuniorCup – VfB klar geschlagen, Tsigkas glänzt trotzdem
Sindelfingen. Bitteres Ende für den Titelverteidiger: Der VfB Stuttgart muss sich im Finale des Mercedes-Benz JuniorCup 2026 dem FC Basel 1893 deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Vor ausverkauftem Haus im Sindelfinger Glaspalast setzten sich die Schweizer am 10. und 11. Januar bei der 34. Auflage des renommierten U19-Turniers durch und krönten sich verdient zum Turniersieger.
Dabei begann das Finale aus VfB-Sicht hoffnungsvoll, doch Basel zeigte sich eiskalt, spielstark und konsequent. Mit hohem Tempo und effizienter Chancenverwertung zog der Titelverteidiger letztlich klar den Kürzeren.
Tsigkas als Lichtblick, Willig geehrt
Trotz der Finalniederlage durfte sich der VfB über eine besondere Auszeichnung freuen: Matheos Tsigkas wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt – ein starkes Zeichen für die Qualität aus dem eigenen Nachwuchs. Den Titel als bester Torwart sicherte sich Julian Schmutz vom FC Basel.
Ein weiterer emotionaler Moment aus VfB-Sicht: Nico Willig, Trainer des VfB Stuttgart II, wurde in die JuniorCup Hall of Fame aufgenommen. Willig hatte in den vergangenen beiden Jahren mit der U19 des VfB den JuniorCup gewonnen und steht sinnbildlich für erfolgreiche Nachwuchsarbeit am Neckar.
Weitere Platzierungen
Im Spiel um Platz drei setzte sich SK Rapid Wien mit 2:1 gegen Odense BK durch. Platz fünf ging nach Zehnmeterschießen an Bayer 04 Leverkusen gegen den FC Bayern München (5:3), Rang sieben sicherte sich der 1. FC Köln mit einem 2:0 gegen São Paulo FC.
JuniorCup bleibt Talentschmiede
Auch 2026 unterstrich der Mercedes-Benz JuniorCup seinen Ruf als Bühne für kommende Stars. Seit 1991 haben hier spätere Weltklassespieler wie Manuel Neuer, Sami Khedira, Joshua Kimmich oder Leroy Sané ihre ersten großen Schritte gemacht.
Für den VfB bleibt nach dem verpassten Titel die Erkenntnis: Der Nachwuchs stimmt – auch wenn der Pokal diesmal nach Basel ging.
Fotocredits: Mercedes Benz/ Lores

