Vernissage & Live-Performance im NKT: „Mark Krause. Soundwaves“ verbindet Malerei und Jazz
Im Neuen Kunstmuseum Tübingen Neues Kunstmuseum Tübingen (NKT) wird am Abend des 6. Juni 2026 Kunst zur Echtzeit-Performance. Zur Eröffnung der Ausstellung „Mark Krause. Soundwaves“ entsteht ein Werk live vor Publikum – im direkten Zusammenspiel von Malerei und Musik.
Der in Sachsen geborene und seit Mitte der 1990er-Jahre in Tübingen lebende Künstler Mark Krause beginnt seine Bildarbeit parallel zu den ersten Saxofonklängen von Wolfgang Lindenfelser. Aus dem anfänglichen Nebeneinander entwickelt sich ein improvisierter Dialog: Farbe und Klang reagieren unmittelbar aufeinander, beeinflussen sich gegenseitig und formen ein gemeinsames, sich ständig veränderndes Kunstwerk.
Krause arbeitet seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Bildender Kunst, Philosophie und Performance. Prägende Erfahrungen aus seiner Studienzeit in den USA und später in Tübingen führten zu seiner heutigen Arbeitsweise, Kunst nicht als statisches Objekt, sondern als situativen Prozess zu begreifen. Seit 2003 realisiert er regelmäßig Live-Malperformances im Zusammenspiel mit Musik.
Für die Ausstellung „Soundwaves“ wurden Werke ausgewählt, die atmosphärisch an Wasser, Licht und sommerliche Bewegung erinnern – farbintensiv, dynamisch und bewusst offen in ihrer Formensprache. Die Präsentation versteht sich als Erweiterung seiner Live-Arbeiten in den Ausstellungsraum.
Am Vernissage-Abend wird zudem der Tübinger Prähistoriker Harald Floss das künstlerische Werk und die Entwicklung Krauses einordnen. Die Sonderausstellung ist vom 7. Juni bis 5. Juli im zweiten Stock des NKT zu sehen und läuft parallel zu weiteren Präsentationen im Haus, darunter „Selbst im Bild. Elvira Bachs Frauenbilder“ sowie „Ko-Existenzen. Das Tier, das wir sehen“. Der Zugang zu den Sonderausstellungen ist im Rahmen des Museumseintritts ohne Aufpreis möglich.
Fotocredits: n-k-t-.de

