Stadtkultur Stuttgart: Doppelspitze für die Zukunft
Bei der Stadtkultur Stuttgart beginnt seit Januar 2026 ein neues Kapitel: Gründer Christian teilt sich künftig die Geschäftsführung mit seinem langjährigen Mitarbeiter Tam. Erfahrung trifft auf frische Ideen – ein Modell, das bewusst auf Kontinuität und Weiterentwicklung setzt. Im Interview sprechen beide über ihren Weg, Herausforderungen und ihre gemeinsamen Ziele.

Christian, warum hast du das Unternehmen damals gegründet?
„Ich habe schon als Schüler für eine Veranstaltungsreihe des Jugendhaus Mitte plakatiert und schnell gemerkt, wie viel Spaß mir das macht. Die Gründung war dann die logische Folge aus diesem Engagement – und aus der Zufriedenheit unserer Kunden.“
Worauf bist du heute am meisten stolz?
„Darauf, dass wir alle Höhen und Tiefen unbeschadet überstanden haben – und auf mein junges, hochmotiviertes Team.“
Was bedeutet es für dich, die Geschäftsführung jetzt zu teilen?
„Es ist eine einmalige Chance, einen Mitarbeiter, der seit fünf Jahren im Unternehmen ist, als meinen Nachfolger aufzubauen.“
Worauf willst du dich künftig stärker konzentrieren?
„Auf die Weitergabe meiner Erfahrung und auf das Netzwerken.“
Tam, wie bist du damals ins Unternehmen gekommen?
„Ich bin vor vier Jahren als Sachbearbeiter gestartet – mit wenig Berufserfahrung und der Hoffnung auf einen sicheren Job. Der Start war holprig, aber ich habe schnell gesehen, wie viel Potenzial im Unternehmen steckt und dass ich aktiv mitgestalten kann.“
Welche Stationen haben dich besonders geprägt?
„Vor allem die Arbeit im Sponsoring. Da habe ich gemerkt, wie gut ich im sozialen Umgang bin. Aber auch Krisenmanagement und Reklamationen haben mich weitergebracht.“
Was ging dir durch den Kopf, als dir die Geschäftsführung angeboten wurde?
„Erst dachte ich: Ist das nicht zu früh? Schaffe ich das mit so wenig Erfahrung? Aber dann kam schnell der Gedanke: Warum nicht? Jeder fängt mal irgendwo an.“
Was möchtest du als Geschäftsführer verändern?
„Eigentlich gar nicht so viel. Das Unternehmen steht solide da. Ich will eher an Details arbeiten, neue Ideen einbringen und das Ganze weiterentwickeln.“
Warum ist die Doppelspitze für euch das richtige Modell?
Christian: „Wir haben genug Zeit für die Übergabe und ergänzen uns in vielen Bereichen nahezu optimal.“
Tam: „Wir ticken ähnlich, haben aber unterschiedliche Stärken. Christian bringt die Erfahrung mit – ich einen frischen Blick. So können wir beide voneinander lernen.“
Mit der neuen Doppelspitze setzt die Stadtkultur Stuttgart auf einen sanften Generationswechsel – und auf die Kombination aus Erfahrung und neuen Impulsen. Ein Konzept, das zeigt: Zukunft entsteht dort, wo Wissen weitergegeben und gleichzeitig neu gedacht wird.
Fotocredits: Stadtkultur Stuttgart
Text: M.C.Alten-Siegl

