Buchrezension: „Stuttgart · Hongkong · Neuseeland – Eine Reise mit Folgen“
Ein Buch, das man nicht so einfach aus der Hand legt
Manchmal ist es ein Buch, das einen neugierig macht. Und manchmal ist es der Schreibstil, der dafür sorgt, dass man einfach weiterlesen möchte. Bei Chris Grünbergers „Stuttgart · Hongkong · Neuseeland – Eine Reise mit Folgen“ war es bei mir genau so.
Nachdem ich die Autorin bei einem lockeren Gespräch in einem Stuttgarter Café kennenlernen durfte, war mein Interesse an ihren Büchern geweckt. Ich habe mich zunächst für diesen Roman entschieden – und schon nach den ersten Seiten war klar: Das Buch hat mich gepackt.
Chris Grünberger schreibt locker, leicht und gleichzeitig fesselnd. Ihre Geschichte entwickelt einen Sog, der neugierig macht. Man möchte wissen, wie es mit den Protagonisten weitergeht, welche Wendungen die Reise nimmt und was hinter den Ereignissen steckt.

Die Reise führt von Stuttgart über Hongkong nach Neuseeland und verbindet unterschiedliche Schauplätze, Menschen und Lebensgeschichten. Dabei gelingt es der Autorin, die Geschichte unterhaltsam zu erzählen, ohne dass sie schwer wirkt. Gerade diese Leichtigkeit macht für mich den besonderen Reiz des Buches aus.
Zu viel soll an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden. Schließlich lebt eine gute Geschichte auch davon, dass man ihre Wendungen selbst entdeckt.
Aber ein kleiner Auszug macht schnell deutlich, was den Roman auszeichnet: Chris Grünberger erzählt unmittelbar, unterhaltsam und mit einem feinen Gespür für ihre Figuren.
Und genau deshalb entsteht beim Lesen dieses Gefühl: Nur noch ein Kapitel.
Aus einem Kapitel werden zwei, dann drei – und plötzlich ist man tief in der Geschichte angekommen.
Mein Fazit
„Stuttgart · Hongkong · Neuseeland – Eine Reise mit Folgen“ ist für mich ein Buch, das Lust auf mehr macht.
Der Schreibstil ist locker, die Geschichte fesselnd und die Reise führt nicht nur an unterschiedliche Orte, sondern auch mitten hinein in die Lebensgeschichten der Protagonisten.
Man/frau kann das Buch nicht einfach weglegen.
Und genau das ist für mich das schönste Kompliment an einen Roman.
Bei mir wartet inzwischen bereits ein weiteres Buch von Chris Grünberger darauf, gelesen zu werden. Die Lust auf mehr ist definitiv geweckt.
Wer neugierig geworden ist, sollte sich auch die Facebook-Seite von Chris Grünberger anschauen. Dort gibt es weitere Informationen über die Autorin und ihre Bücher.
Über die Autorin
Chris Grünberger wuchs in Melbourne, Australien, auf und studierte in Tübingen Anglistik, Romanistik, wissenschaftliche Pädagogik und Psychologie. Ihre besondere Liebe gilt der englischen Literatur, unter anderem Shakespeare, D. H. Lawrence und Ernest Hemingway.

Viele Reiseerfahrungen und interessante Begegnungen inspirieren ihr literarisches Schaffen.
Grünberger war viele Jahre Oberstudienrätin und arbeitete erfolgreich mit Abiturientinnen und Abiturienten. Sie leitete Debating Clubs und organisierte Schüleraustausche mit Canterbury in England.
Heute schreibt sie Kurzgeschichten und Romane.
Mein Buchtipp für alle, die gerne Geschichten lesen, die leicht daherkommen, neugierig machen und einen gedanklich auf eine besondere Reise mitnehmen.
Text: M.C.Alten-Siegl
Fotocredits: Ralf Alten / Chris Grünberger

