Die Preise an den Zapfsäulen kennen aktuell nur eine Richtung: nach oben. Im Zuge geopolitischer Spannungen – insbesondere rund um den Iran-Konflikt – spüren auch Autofahrerinnen und Autofahrer in Stuttgart die steigenden Kosten deutlich im Alltag.
Doch es gibt Möglichkeiten, den eigenen Verbrauch zu senken und damit den Geldbeutel zu schonen. Die Experten der DEKRA geben konkrete Tipps, wie sich mit einfachem Verhalten beim Fahren bares Geld sparen lässt.
Der wichtigste Hebel: ein gleichmäßiger und vorausschauender Fahrstil. Sanftes Beschleunigen, frühes Hochschalten und das Vermeiden abrupten Bremsens reduzieren den Verbrauch spürbar. Wer stattdessen aggressiv fährt, zahlt schnell drauf. Auch der Einsatz des Eco-Modus – sofern vorhanden – kann helfen, effizienter unterwegs zu sein.
Ein oft unterschätzter Faktor ist die Drehzahl. Wer früh hochschaltet und den Motor im niedrigen Drehzahlbereich hält, fährt deutlich sparsamer. Ebenso sinnvoll: den Motor bei längeren Stopps – etwa an Bahnübergängen oder im Stau – ausschalten, sofern keine Start-Stopp-Automatik vorhanden ist.
Auch das Fahrzeug selbst spielt eine Rolle. Unnötiger Ballast im Kofferraum kostet Energie, ebenso ein zu niedriger Reifendruck. Bereits 0,5 bar unter der Empfehlung können den Verbrauch um rund fünf Prozent erhöhen. Kleine Maßnahmen wie das Vermeiden von unnötigem Warmlaufenlassen oder der sparsame Einsatz elektrischer Verbraucher summieren sich ebenfalls.
Nicht zuletzt lohnt sich ein Blick auf das eigene Mobilitätsverhalten: Fahrgemeinschaften, clevere Routenplanung oder kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad können helfen, Spritkosten dauerhaft zu reduzieren. Denn klar ist: Das sparsamste Auto ist immer noch das, das gar nicht erst bewegt wird.
Fotocredits: DEKRA

