Expertengremium zur Opernsanierung
Oettinger soll Expertenanhörung zur Sanierung der Württembergischen Staatstheater moderieren. OB Nopper begrüßt die Entscheidung und fordert eine schnelle gemeinsame Linie.
Nach der Ankündigung von Ministerpräsident Cem Özdemir, dass der frühere Ministerpräsident Günther Oettinger die Expertenanhörung zur Modernisierung und Sanierung der Württembergischen Staatstheater leiten wird, hat Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper die Personalie begrüßt.
Nopper bezeichnete Oettinger als „Idealbesetzung“ für die Aufgabe. Er kenne die Landespolitik ebenso wie das international renommierte Stuttgarter Dreispartenhaus und verfüge sowohl über wirtschaftliche als auch kulturelle Expertise.
Im Mittelpunkt der Expertenanhörung soll die Suche nach einer wirtschaftlich tragfähigen und möglichst sparsamen Lösung für die Sanierung und Modernisierung der Staatstheater stehen. Gleichzeitig soll eine möglichst breite Akzeptanz bei den Projektbeteiligten, den politischen Kräften und der Bürgerschaft erreicht werden.
Gemeinsame Linie bis Jahresende angestrebt
Für Nopper kommt es nun vor allem auf Tempo an. Er fordert eine gemeinsame Linie von Landtag und Stuttgarter Gemeinderat möglichst noch bis zum Jahresende. Weitere Verzögerungen beim Projekt seien aus seiner Sicht nicht vertretbar.
Mit der Expertenanhörung soll damit eine neue Grundlage für die weiteren Entscheidungen zur Zukunft der Württembergischen Staatstheater geschaffen werden. Oettinger übernimmt dabei die Rolle des Moderators und soll die unterschiedlichen Interessen und Positionen zusammenführen.
Stuttgart Inside: Im Mittelpunkt stehen damit drei Fragen: Welche Lösung ist wirtschaftlich vertretbar? Wie lässt sich eine möglichst breite Zustimmung erreichen? Und wie kann nach den bisherigen Diskussionen wieder Bewegung in das Projekt kommen?
Text: M.C. Alten-Siegl
Fotocredits: Dominik Thewes/Stadt Stuttgart Archiv

