Ab dem 21. Mai ist die zweite Sonderausstellung „Mothers*, Warriors, and Poets: Fürsorge als Widerstand“ der dreiteiligen Ausstellungsreihe im Salon Sophie im Rahmen des „FemPalais – Festival der Frauen*“ zu sehen sein.
Die Ausstellung „Mothers*, Warriors, and Poets: Fürsorge als Widerstand“ wird am Sonntag, 21. Mai, mit Workshops, einem Vortrag, Diskussionsrunden und einer Führung mit den Kuratorinnen eröffnet.
Frauen – insbesondere Mütter – leisten weiterhin den Großteil un(ter)bezahlter Sorgearbeit, sei es im privaten oder im öffentlichen Bereich. Im Kunstbetrieb werden diese Ungleichheiten im Zusammenhang mit Sorgeverantwortung noch verstärkt.
Der Gender Pay Gap im Kunstbereich liegt höher als im gesamtgesellschaftlichen Durchschnitt und Diskriminierung aufgrund von Sorgearbeit ist weit verbreitet.
Das künstlerisch-aktivistisches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm „Mothers*, Warriors, and Poets: Fürsorge als Widerstand“ setzt sich gegen solche hartnäckigen, patriarchalischen Narrative zur Wehr. Die Macherinnen merken an, dass diese Narrative festzuschreiben scheinen, wie Fürsorge in der Gesellschaft organisiert wird – und dadurch nur weiterhin Menschen ausschließt, die Fürsorge leisten. Indem also feministische Ethiken der Fürsorge in den Vordergrund gestellt werden – durch künstlerische Arbeiten und diskursive Formate – möchten die Macherinnen diese diskriminierenden Erzählungen in Frage stellen und gemeinsam Gegenentwürfe ausloten.
Die Ausstellung zeigt fünf Stuttgarter Künstlerinnen, die ebenfalls Mütter sind, mit Arbeiten, die sich mit Fürsorge, reproduktiver Gerechtigkeit, gesellschaftlichen Rollenerwartungen, Naturheilkunde, Verletzlichkeit und Abhängigkeitsverhältnissen auseinandersetzen

