Es waren die letzten Schritte vor dem Haus, als Thomas zu seiner Frau leise sagte: „Biggi, als das Sammelkörbchen durch die Reihen ging, zog ich einen Fünfzig-Euro-Schein aus dem Portemonnaie, mehr hatte ich nicht dabei, und warf ihn ein. Die Kollekte war diesmal für ein Waisenhaus in Zimbabwe. Es war das Mindeste, das ich tun konnte, und es war die erste Möglichkeit, meine Dankbarkeit zu zeigen. Birgit umarmte ihren Thomas und küsste ihn. Sie wusste sehr gut, warum sie sich damals für ihn als Ehemann entschieden hatte und nicht für den reichen, aber etwas aufgeblasenen Wolfgang Henkel. Die jetzt sternenklare Nacht sorgte für zugefrorene Bäche und Rinnsale und eine zufriedene Familie sank in den Schlaf. Ilona würden sie gewiss nie vergessen. Christl Schwinghammer Dezember 2019 Ende
Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest, Besinnlichkeit und Ruhe

