Spektakulärer Kunstfund für Stuttgart: Staatsgalerie holt seltene Beckmann-Studie
Ein echter Coup für die Kunstszene: Neue Erwerbung zeigt, wie ein Meisterwerk entstand
Die Staatsgalerie Stuttgart hat einen besonderen Neuzugang: Eine bislang kaum bekannte Entwurfszeichnung von Max Beckmann ergänzt ab sofort die Sammlung – und liefert spannende Einblicke in die Entstehung eines seiner wichtigsten Werke.
Mit Unterstützung der Museumsstiftung Baden-Württemberg und der Ernst von Siemens Kunststiftung konnte das großformatige Blatt aus dem Nachlass des Künstlers gesichert werden. Die Zeichnung entstand 1915/16 als letzte Vorarbeit für das monumentale Gemälde „Auferstehung“ – ein Schlüsselwerk, das heute bereits in der Staatsgalerie hängt.

Das Besondere: Die Studie zeigt Schritt für Schritt, wie Beckmann seine Komposition entwickelte. Korrekturen, Variationen und sogar ein Raster zur Übertragung auf die Leinwand machen den kreativen Prozess sichtbar – ein echtes Highlight für Kunstfans. In dieser Form gilt die Zeichnung als einzigartig im Werk des Künstlers.

Der Ankauf ist zugleich eine Hommage an den früheren Museumsdirektor Peter Beye. Möglich wurde er auch durch die Vermittlung von Mayen Beckmann sowie die Initiative von Wolfgang Wittrock.
Ab sofort können Besucher die Zeichnung im Beckmann-Saal der Staatsgalerie bestaunen – und zwar direkt neben dem dazugehörigen Gemälde. So nah kommt man dem Schaffensprozess eines Jahrhundertkünstlers selten.
👉 Die Ausstellung läuft bis Ende September 2026.
Fotocredits: Staatsgalerie Stuttgart

