ANGEKOMMEN im Theaterhaus Stuttgart: Zwei Abende, zwei Perspektiven auf Deutschland
Das kommende Wochenende wird im Theaterhaus Stuttgart politisch, persönlich und hochaktuell: Die Reihe ANGEKOMMEN bündelt an zwei aufeinanderfolgenden Abenden zwei völlig unterschiedliche Formate – verbunden durch dieselbe zentrale Frage: Was bedeutet es eigentlich, in Deutschland anzukommen?
Am Samstag, 16. Mai, um 20:15 Uhr ist Ryyan Alshebl zu Gast. Der gebürtige Syrer floh 2015 nach Deutschland und schrieb acht Jahre später politische Geschichte: 2023 wurde er mit absoluter Mehrheit zum Bürgermeister von Ostelsheim gewählt. Im Gespräch mit der Journalistin Derya Türkmen spricht Alshebl über sein Buch Flucht nach vorn, über Demokratie und Populismus, über politische Müdigkeit – und darüber, wie sich „Ankommen“ verändert, wenn man plötzlich selbst Verantwortung trägt und Politik gestaltet.
Direkt am Sonntag, 17. Mai, folgt um 19:15 Uhr der theatralische Geschichtenabend ANGEKOMMEN, arrangiert und moderiert von Ernst Konarek. Sechs Menschen erzählen von ihrer Flucht nach Deutschland, vom Neuanfang in Plochingen und davon, wie aus Unsicherheit langsam Alltag, Gemeinschaft und Zukunft wurden. Musik, Fotografien und persönliche Erinnerungen verdichten die Geschichten zu einem intensiven Abend zwischen Dokumentation und Theater.
Zusammen ergeben beide Veranstaltungen ein konzentriertes Wochenende über Flucht, Neuanfang, Zugehörigkeit und demokratisches Miteinander – jenseits von Schlagworten und Debattenroutine. Statt abstrakter Diskussionen stehen konkrete Biografien im Mittelpunkt. Nahbar, direkt und relevant.
Termine:
- Sa., 16. Mai 2026, 20:15 Uhr, Halle T4
Lesung & Gespräch mit Ryyan Alshebl und Derya Türkmen: ANGEKOMMEN
Weitere Infos: https://www.theaterhaus.com/de/programm-tickets/angekommen/1184 - So., 17. Mai 2026, 19:15 Uhr, Halle T3
Ein theatralischer Geschichten-Abend, arrangiert und moderiert von Ernst Konarek: ANGEKOMMEN
Weitere Infos: https://www.theaterhaus.com/de/programm-tickets/angekommen/1182
Tickets sind noch erhältlich.

Fotocredits: Simon Wachter

