„Nie wieder still! Laut für Freiheit, stark für Vielfalt“ – unter diesem Motto ist am Donnerstag, den 11. Juli 2025, die Stuttgart PRIDE mit dem traditionellen CSD-Empfang im Stuttgarter Rathaus in die diesjährigen Kulturwochen gestartet.
Die Veranstaltung, organisiert von der Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V., setzte gleich zum Auftakt ein starkes Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und queere Sichtbarkeit in der Landeshauptstadt. Die CSD-Kulturwochen finden noch bis zum 27. Juli statt – begleitet von zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in ganz Stuttgart.
Der Empfang im Rathaus war erneut ein deutliches Bekenntnis der Stadtgesellschaft zur queeren Community. „Auch in diesem Jahr waren wir wieder zu Gast im Stuttgarter Rathaus. Es ist ein starkes Signal, dass sich Stuttgart auch in herausfordernden Zeiten für die Belange der Community einsetzt“, sagte CSD-Vorstandsmitglied Lars Lindauer bei seiner Ansprache.
Neben Beiträgen aus dem Vorstandsteam richtete Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper ein Grußwort an die Gäste. Auch Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender der VfB Stuttgart 1893 AG und diesjährige Schirmperson der Stuttgart PRIDE, hielt eine engagierte Rede. Der Stuttgarter Chor „Musica Lesbiana“ sorgte für die musikalische Umrahmung des Abends. Im Anschluss wurden die Gäste vom ehrenamtlichen Team der Stuttgart PRIDE mit Häppchen und Getränken bewirtet.
Ein sichtbares Highlight: An der Fassade des Rathauses wurden erneut sechs große Regenbogenflaggen gehisst – ein Symbol für Vielfalt und Akzeptanz. Auch an anderen zentralen Orten wie dem Landtag, dem Neuen Schloss und dem Hauptbahnhof wehen mittlerweile wieder die bunten Flaggen. „Das ist sichtbare Solidarität, an der sich andere ein Beispiel nehmen sollten“, betonte CSD-Vorstandsmitglied Betina Starzmann.
Die nächsten Höhepunkte der PRIDE-Wochen folgen am 26. Juli mit der großen CSD-Demo und Kundgebung sowie der beliebten Hocketse am 26. und 27. Juli auf dem Markt- und Schillerplatz.
Stuttgart hat Flagge gezeigt – für Menschenrechte, Vielfalt und eine freie Gesellschaft.
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Bildnachweis Stuttgart Inside

