Dos & Don’ts: Auto im Winter waschen 🚗❄️
Was wirklich sinnvoll ist – und wann man besser wartet
Graue Tage, nasse Straßen, Streusalz: Im Winter wird das Auto besonders schnell schmutzig. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch die Sicherheit beeinträchtigen. Saubere Scheinwerfer, Scheiben und Spiegel sorgen für bessere Sicht – und damit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Der ADAC empfiehlt daher: Auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig waschen.
✅ Dos: Das ist im Winter sinnvoll
- Regelmäßig reinigen: Wie oft gewaschen wird, hängt vor allem vom eigenen Sauberkeitsempfinden ab. Mehr als im Sommer ist meist nicht nötig.
- Vorwäsche nutzen: Grober Schmutz sollte vor dem eigentlichen Waschgang entfernt werden, um feine Kratzer im Lack zu vermeiden. Waschstraßen sind hier oft im Vorteil.
- Unterbodenwäsche einplanen: Gerade im Winter sinnvoll, um Streusalz zu entfernen und den Korrosionsschutz zu unterstützen.
- Sicht freihalten: Scheiben, Leuchten, Spiegel, Kameras, Sensoren und Nummernschilder regelmäßig reinigen – wichtig für Sicht und Assistenzsysteme.
❌ Don’ts: Darauf besser verzichten
- Bei starkem Frost waschen: Ab etwa –10 Grad rät der ADAC vom Waschgang ab. Es drohen Temperaturschäden an Lack, Gummis und Kunststoffen sowie eingefrorene Türen oder Schlösser.
- Heißwachs automatisch wählen: Bei modernen Fahrzeugen meist unnötig und kann sogar die Sicht im Scheibenwischerbetrieb beeinträchtigen.
🚙 Gut zu wissen
Streusalz ist weniger gefährlich als sein Ruf: Solange der Lack intakt ist, richtet Salz kaum Schaden an. Problematisch wird es erst bei Kratzern, Steinschlägen oder beschädigten Schutzschichten – dann kann langfristig Rost entstehen.
Fotocredits ADAC/Fotolia/Ben La Fee

