7. Mai 2026 / Boris Mönnich für Stuttgart

Hollywood-Regisseur Roland Emmerich feiert „Independence Day“ in Stuttgart

Zum FMX-Jubiläum präsentierte Roland Emmerich in Stuttgart seinen Kultfilm „Independence Day“ persönlich im Metropol Kino.

Veröffentlicht am 7. Mai 2026 um 09:16 Uhr

 

Hollywood-Regisseur Roland Emmerich in Stuttgart

 


Im Rahmen der 30. Ausgabe der FMX – Film & Media Exchange begrüßte das Metropol Kino Stuttgart am Mittwochabend einen der international erfolgreichsten deutschen Filmemacher: Roland Emmerich war persönlich vor Ort, um zum 30-jährigen Jubiläum seinen Film „Independence Day“ für ein Special Screening zu präsentieren.

 


Der „schwäbische Spielberg“ – wie Emmerich von seinen Fans liebevoll genannt wird – begrüßte die Zuschauer zusammen mit seinem damaligen Visual-Effects-Supervisor Volker Engel im Metropol Kino vor dem Film. Gemeinsam plauderten die zwei Filmemacher über die damalige Arbeit an „Independence Day“. 

 


Auch nach 30 Jahren hat „Independence Day“ nichts von seiner cineastisch Faszination verloren: „Ich denke, der Film funktioniert heute immer noch so gut, weil er eine ganz klare Message hat: Und zwar, dass Freiheit alles bedeutet“, erklärte Emmerich.

 


Emmerich wurde 1955 in Stuttgart geboren und entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten deutschen Regisseure in Hollywood. Nach seinem Studium in München machte er zunächst mit dem Film „Das Arche Noah Prinzip“ auf sich aufmerksam, bevor ihm in den USA der Durchbruch gelang.

 


Mit Filmen wie „Independence Day“, „The Day After Tomorrow“ und „2012“ prägte er das Genre des Katastrophenfilms und feierte weltweit große kommerzielle Erfolge. Seine Werke zeichnen sich bis heute durch spektakuläre Bilder und globale Bedrohungsszenarien aus, greifen aber auch immer wieder gesellschaftliche Themen auf.

 


Privat lebte Emmerich lange zwischen Deutschland und den USA. Er zeigt sich offen homosexuell, engagiert sich für LGBTQ+-Rechte und führt ein eher zurückgezogenes Leben. Neben dem Film gilt seine Leidenschaft der Kunst, insbesondere politisch geprägten Werken.

Boris Mönnich

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