Gablenberger Hauptstraße vor dem Wandel: Stuttgart setzt auf die Ideen der Bürger
Die Zukunft der Gablenberger Hauptstraße nimmt Gestalt an – und diesmal sollen die Menschen aus dem Stadtteil aktiv mitentscheiden. Die Landeshauptstadt Stuttgart startet ab 6. Juli eine umfassende Bürgerbeteiligung und ruft Anwohner, Gewerbetreibende sowie Besucher dazu auf, ihre Ideen für die Neugestaltung der zentralen Straße einzubringen.
Die Maßnahme ist Teil des Sanierungsgebiets Stuttgart 30 – Gablenberg und soll die Hauptstraße langfristig attraktiver, lebendiger und besser nutzbar machen. Nach bereits durchgeführten Beteiligungsverfahren rund um den Schmalzmarkt, die Klingenbachanlage und erste Gespräche zur Gablenberger Hauptstraße folgt nun der nächste Schritt.
Wo funktioniert die Straße – und wo nicht?
Im Mittelpunkt der Online-Beteiligung steht die Frage, wie die Gablenberger Hauptstraße heute wahrgenommen wird und welche Veränderungen sich die Menschen wünschen. Gesucht werden Hinweise auf gelungene Bereiche ebenso wie auf Problemstellen. Auch Ideen für mehr Aufenthaltsqualität, bessere Nutzungsmöglichkeiten oder ein attraktiveres Straßenbild sind ausdrücklich erwünscht.
Die Beteiligung läuft vom 6. bis 26. Juli über das städtische Bürgerbeteiligungsportal. Dort stehen Hintergrundinformationen sowie eine interaktive Karte bereit, auf der konkrete Vorschläge und Anmerkungen eingetragen werden können.
Wer seine Ideen lieber persönlich mitteilen möchte, kann dies ebenfalls ab dem 6. Juli im Bürgertreff Gablenberg in der Wagenburgstraße 148C während der regulären Öffnungszeiten tun.
Zweiter Schritt folgt im Herbst
Die Online-Beteiligung bildet den Auftakt eines zweistufigen Verfahrens. Anfang Oktober ist eine Planungswerkstatt direkt im Stadtteil vorgesehen. Dort werden die eingegangenen Vorschläge vorgestellt, diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt.
Mit dem Beteiligungsprozess setzt Stuttgart erneut auf die Erfahrung der Menschen vor Ort. Schließlich kennen sie die täglichen Herausforderungen der Gablenberger Hauptstraße am besten – und können entscheidende Impulse dafür liefern, wie sich das Quartier in Zukunft entwickeln soll.
Fotocredits: Julian Rettig

