19. Januar 2026 / Aus aller Welt

Mindestens 13 Schüler bei Busunfall in Südafrika getötet

Bei einem waghalsigen Überholmanöver verliert der Fahrer eines Schulbusses die Kontrolle. Mit tödlichem Ausgang für viele Kinder.

In der südafrikanischen Stadt Vanderbijlpark, in der Nähe von Johannesburg, wurden 13 Kinder bei einem Schulbus-Unfall getötet.
Veröffentlicht am 19. Januar 2026 um 14:10 Uhr

In Südafrika sind der Polizei zufolge mindestens 13 Kinder bei einem Verkehrsunfall in ihrem Schulbus gestorben. Elf der Schüler seien demnach am Unfallort gestorben, während zwei Unfallopfer wenig später ihren Verletzungen im Krankenhaus erlagen. Drei weitere schwer verletzte Kinder würden nach Angaben der Polizei im Krankenhaus behandelt.

Der Fahrer des Schulbusses habe bei einem Überholmanöver in der Stadt Vanderbijlpark, etwa 70 Kilometer südlich der Wirtschaftsmetropole Johannesburg, die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sei mit einem Lastwagen kollidiert, wie die Polizei mitteilte. Die genaue Unfallursache werde noch ermittelt. In dem Bus hätten sich Grundschüler sowie Schüler einer weiterführenden Schule befunden. 

Kinder sind «wertvollstes Gut der Nation»

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa sprach sein Bedauern über das Unglück aus. «Unsere Kinder sind das wertvollste Gut unserer Nation, und wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun – vom Einhalten der Straßenverkehrsordnung bis hin zur Qualität der Dienstleister, die für den Transport von Schülern beauftragt werden – um Lernende zu schützen», sagte Ramaphosa.

In Südafrika sowie in vielen anderen afrikanischen Ländern kommt es häufig aufgrund von Raserei, nicht gewarteten Fahrzeugen und schlechter Straßeninfrastruktur zu schweren Unfällen. Laut einer Statistik des Verkehrsministeriums starben vergangenes Jahr 11.418 Menschen aufgrund von Verkehrsunfällen.


Bildnachweis: © Uncredited/AP/dpa
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