9. April 2025 / Aus aller Welt

Leichenfund im Güllebecken: Kein Hinweis auf Straftat

Ein Mitarbeiter eines Agrarbetriebs im Landkreis Meißen macht eine schreckliche Entdeckung. Viele Fragen sind noch ungeklärt. Eine Spur soll in den Nachbarort führen.

Die Identität der Toten ist völlig unklar - Mitarbeiter werden nicht vermisst.
Veröffentlicht am 9. April 2025 um 14:51 Uhr

Nach dem Fund zweier Leichen in einem Güllebecken in Gröditz nordwestlich von Dresden gibt es bislang keine Hinweise auf eine Straftat. Es werde aber weiter in alle Richtungen ermittelt, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Die Untersuchungen am Fundort auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes im Ortsteil Spansberg seien zwar abgeschlossen. Zusätzliche Ermittlungen vor Ort könnten aber nicht ausgeschlossen werden. 

Identität der Toten noch nicht geklärt

Ein Mitarbeiter des Agrarbetriebs hatte am Montagnachmittag die Leichen einer Frau und eines Mannes entdeckt. Das Güllebecken werde in unregelmäßigen Abständen kontrolliert, so der Polizeisprecher. Auch deshalb lasse sich bisher nicht sagen, wie lange die Toten sich darin befunden hätten. Die Identitäten seien weiterhin nicht geklärt. Zuvor hatte die Polizei aber schon bekanntgegeben, dass es sich nicht um Mitarbeiter des Betriebes handele.

Eine Spur soll ins Nachbardorf Nauwalde führen

Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung führt eine Spur in das Nachbardorf Nauwalde. Dort gebe es zwei Menschen, die seit Monaten angeblich spurlos verschwunden sein sollen. Die Zeitung sprach von einem älteren, unverheirateten Paar. Die Polizeidirektion Dresden wollte das nicht kommentieren. Es läge keine Vermisstenanzeige vor, hieß es. 

Derweil gehen die rechtsmedizinischen Untersuchungen der Leichen weiter. Wann ein Ergebnis vorliege, lasse sich derzeit nicht absehen, so der Polizeisprecher. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Dresden führen in der Sache ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren. 

Die Polizei bittet weiter um Hinweise von Zeugen, die Angaben zum Geschehen machen können. Gröditz hat knapp 7.000 Einwohner. Der Fundort der Leichen befindet sich direkt an der Grenze zu Brandenburg.


Bildnachweis: © Sebastian Kahnert/dpa
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