Es ist ein astronomisches Spektakel mitten am Tag: Der Mond schiebt sich ein Stück weit vor die Sonne. Am Samstagmittag können die Menschen in Deutschland einer solchen partiellen Sonnenfinsternis mit etwas Glück zusehen. Dafür muss aber das Wetter mitspielen. «Die Chancen, die Sonnenfinsternis beobachten zu können, stehen nicht sonderlich gut», sagt der Meteorologe Felix Dietzsch vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Nach einem vielerorts sonnigen Freitag zieht es sich dem DWD zufolge in der Nacht zum Samstag allmählich zu. In den Alpen soll es sogar schneien. Die besten Aussichten, um am Samstag einen Blick auf das Himmelsschauspiel zu erhaschen, haben laut dem Meteorologen die Menschen im Norden und Nordwesten des Landes. «Vor allem an der Nordseeküste», sagt Dietzsch. Sicher sei das aber nicht. Es würden sich voraussichtlich zwar Wolkenlücken auftun, allerdings nur kurz und auch nur sporadisch. Am Samstag rechnen die Wetterexperten landesweit mit einer oft dichten Bewölkung, bei Temperaturen bis zu 15 Grad. Im Süden Deutschlands werde es auch regnen, bei Werten um die neun Grad. Dort, wo die Wolkendecke nicht zu dicht ist, könne man die partielle Finsternis aber womöglich etwas durchscheinen sehen. Die partielle Sonnenfinsternis beginnt am Samstag gegen 11.30 Uhr und hat ihren Höhepunkt etwa eine Dreiviertelstunde später. Zahlreiche Planetarien und Sternwarten im Land öffnen ihre Tore für Besucherinnen und Besucher. Astronomen raten zu speziellen «Sofi»-Brillen, um unbedenklich in die Sonne schauen zu können - übliche Sonnenbrillen reichten nicht aus.Größte Chancen im Norden und Nordwesten
Astronomen: Sonnenbrille reicht nicht
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Wann und wo die partielle Sonnenfinsternis zu sehen ist
Wenn der Mond sich vor die Sonne schiebt, ist das ein eher seltenes Schauspiel. Am Wochenende könnte es nun über Deutschland zu sehen sein - solange das Wetter mitspielt. Wie gut stehen die Chancen?
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