18. Dezember 2024 / Aus aller Welt

Verletzte Höhlenforscherin in Italien gerettet

Beim Erkunden einer Höhle in Norditalien stürzte eine junge Forscherin am Samstag ab. Nach einer mehrtägigen Rettungsaktion kann sie aus dem unterirdischen Labyrinth ins Freie gebracht werden.

Auf einer Trage musste die verunglückte Forscherin durch die engen Höhlengänge getragen werden.
Veröffentlicht am 18. Dezember 2024 um 05:34 Uhr

Nach einem mehrtägigen Einsatz ist eine schwer verletzte Forscherin aus einer Höhle in Norditalien gerettet worden. Die 32 Jahre alte Ottavia Piana war am Samstag beim Erkunden der Höhle Abisso Bueno Fonteno bei Bergamo abgestürzt. Am frühen Mittwochmorgen brachten die Rettungsteams die auf eine Trage gebundene Frau ins Freie, wie die Berg- und Höhlenrettung mitteilte. Ein Helikopter flog die Frau daraufhin ins Krankenhaus.

Die Rettungsmission gestaltete sich äußerst schwierig. Denn die erst 2006 entdeckte riesige Höhle am Nordufer des Iseo-Sees zwischen Bergamo und Brescia - ein enormes Labyrinth an unterirdischen Gängen, Wasserfällen und Seen - erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 50 Kilometern. Nicht einmal die Hälfte davon ist erforscht. Den Rettern gelang es jedoch, den letzten Abschnitt des Höhlenlabyrinths schneller als ursprünglich geplant zurückzulegen.


Bildnachweis: © -/Italienische Bergrettung/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

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