Erst hat US-Präsident Donald Trump dem Kennedy Center in Washington unter öffentlichem Protest seinen eigenen Namen hinzugefügt, jetzt will er das Kulturhaus nach seinen Wünschen umgestalten. Dafür solle das «Trump Kennedy Center» im Herzen der US-Hauptstadt im Juli für rund zwei Jahre schließen, kündigte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social an. Trump will eigenen Angaben zufolge aus dem Haus den besten Ort für Musik, Kunst und Entertainment weltweit machen. Die US-Regierung betonte immer wieder, dass der Komplex in einem schlechten Zustand und renovierungsbedürftig sei. In dem prunkvollen Bau des Kennedy Centers am Potomac-Fluss werden traditionell alle Genres von Theater, Tanz und Musik gezeigt. Das Haus wurde nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt. Im Dezember wurde Trumps Name offiziell hinzugefügt. Das hatte zu Protest geführt: Mehrere Künstlerinnen und Gruppen sagten ihre Auftritte ab. Trump hatte bereits kurz nach seinem Amtsantritt mehrere Mitglieder des Kuratoriums des Kennedy Centers entlassen, selbst den Vorsitz übernommen und den früheren US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, zum Präsidenten gemacht.
Bildnachweis: © Jacquelyn Martin/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Trump will Washingtons Kennedy Center für Umbau schließen
Als Donald Trump dem Kulturhaus seinen eigenen Namen hinzufügen ließ, gab es von Künstlern Protest. Jetzt treibt der Präsident den Umbau voran.
Meistgelesene Artikel
- 16. Februar 2026
Faschingsumzug bringt Ausnahmezustand in Stuttgarts Innenstadt
Umzug, Guggenmusik und Sperrungen: Am Faschingsdienstag wird es bunt – mit großen Verkehrsänderungen in der Innenstadt.
Die Rheingeschmeckten verwandeln Stuttgart in Köln: volles Haus, Raketenstimmung und jecke Fusion aus Karneval & Fasnet bis zum Morgengrauen.
Karnevalskrise in Stuttgart: Prinzenpaar und Möbelwagen gehen getrennte Wege – und hinterlassen ein Trümmerfeld aus Glitzer und Diplomatie.
Neueste Artikel
Die Ausstellung „Höhenrausch & Lampenfieber“ beleuchtet die Geschichte von SWR Fernsehturm Stuttgart und Liederhalle Stuttgart.
Zwei Entwürfe prägen künftig das A3-Areal in Stuttgart Rosenstein – mit viel Grün, Zukunftslabor und neuer Aufenthaltsqualität.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 6. März 2026
Lufthansa spürt hohe Nachfrage bei Direktflügen
Der Nahost-Konflikt behindert den internationalen Luftverkehr massiv. Weil wichtige Drehkreuze in der Golfregion ausfallen, steigt an anderen Stellen die Nachfrage.
Nacktbilder im Netz, heimliche Standortüberwachung: Digitale Gewalt trifft vor allem Frauen und bleibt für Täter oft folgenlos. Wie Betroffene sich schützen können – und was sich ändern soll.

