Die europäische Raumfahrtagentur Esa will mit einem neuen Programm Mondmissionen erleichtern. Konkret plant sie, mehrere Satelliten für Kommunikation und Navigation ins All bringen, die den Mond umkreisen. «Diese Infrastruktur ist für die Rückkehr der Menschheit zum Mond und ihre langfristige Präsenz dort essenziell», teilte die in Paris ansässige Esa mit. Das Vorhaben «Moonlight» soll eigenständige präzise Landungen ermöglichen und den Datenaustausch zwischen Mond und Erde erleichtern. Die Konstellation wird aus vier Navigations- und einem Kommunikationssatelliten bestehen, die vor allem den Südpol des Mondes abdecken, der für künftige Missionen laut Esa besonders interessant ist. Ab 2030 soll das Netzwerk vollständig im Einsatz sein. Die Esa spricht von mehr als 400 geplanten Mondmissionen von Raumfahrtbehörden und privaten Unternehmen innerhalb der nächsten 20 Jahre.
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Satelliten aus Europa sollen den Mond umkreisen
Der Mond rückt wieder stärker in den Fokus der Raumfahrt. In den kommenden Jahren könnte es Hunderte Missionen dorthin geben. Satelliten aus Europa sollen die Flüge erleichtern.
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