1. Mai 2025 / Aus aller Welt

RSV-Welle laut Robert Koch-Institut beendet

Nach dem Ende der Grippewelle ist jetzt auch die RSV-Welle vorbei. Für Husten, Halsweh oder Schnupfen ist zunehmend ein anderer Erreger verantwortlich.

Deutschlandweit geht das RKI von rund 3,1 Millionen Atemwegsinfektion aus (Symbolbild).
Veröffentlicht am 1. Mai 2025 um 07:00 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die RSV-Welle für beendet erklärt. RSV steht für Respiratorisches Synzytial-Virus, das ein weltweit verbreiteter Erreger von akuten Atemwegserkrankungen ist. 

Die RSV-Welle dauerte 13 Wochen und endete nach Definition des Instituts in der Woche vom 7. April, wie das RKI in seinem Wochenbericht zu akuten Atemwegserkrankungen mitteilte. 

Das Ende der Grippewelle hatte das Robert Koch-Institut bereits vergangene Woche verkündet. Der RKI-Definition zufolge dauerte sie 16 Wochen und endete in der Woche vom 31. März. 

In der Saison 2024/2025 wurden dem RKI bislang 1.822 Todesfälle mit Influenzavirusinfektion übermittelt. Die überwiegende Mehrheit war 60 Jahre oder älter.

Eine Ansteckung ist weiterhin möglich

Auch wenn die Wellen beendet sind, kann man sich nach wie vor mit RSV oder Influenza anstecken. Als Welle bezeichnet man einen Zeitraum, in dem die Viren besonders aktiv sind. Für vergangene Woche wurden dem RKI bislang rund 1.430 RSV-Fälle und rund 930 Influenza-Fälle gemeldet. Wegen der Osterferien müsse mit Schwankungen und Nachmeldungen gerechnet werden.

Insgesamt ist die Zahl der akuten Atemwegsinfektionen inzwischen deutlich niedriger als in den Wintermonaten. In der Woche vom 21. bis zum 27. April litten rund 3.700 von 100.000 Einwohnern an einer akuten Atemwegserkrankung (Vorwoche: 4.600 von 100.000). Das Infektionsgeschehen werde zunehmend durch Erkältungsviren wie Rhinoviren bestimmt.

Schwer verlaufende Fälle gehen zurück

Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung leiden zurzeit laut RKI rund 3,1 Millionen an einer akuten Atemwegsinfektion. Zum Vergleich: Ende März waren es rund 5,2 Millionen, Ende Februar rund 6,9 Millionen und Ende Januar rund 8 Millionen. 

Die Zahl der schwer verlaufenden Krankheitsfälle ist dem Bericht zufolge seit einigen Wochen rückläufig.


Bildnachweis: © Alicia Windzio/dpa
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