Ein gesuchter 40-Jähriger ist einen Tag nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann im sauerländischen Menden weiter auf der Flucht. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, zudem auf einen 49 Jahre alten Türken geschossen zu haben, der mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gekommen war. Der Betroffene sei nun vorerst außer Lebensgefahr, sagte die Sprecherin der Arnsberger Staatsanwaltschaft, Annika Berg, auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte es keine genauen Angaben über seinen Gesundheitszustand gegeben. Der 49-Jährige sei bisher nicht ansprechbar, berichtete die Staatsanwältin. Zum Verbleib des Tatverdächtigen, der per öffentlicher Fahndung mit Foto und vollem Namen gesucht wird, war auch weiterhin nichts bekannt. Der Mann wohnt in Menden und hat die serbisch-montenegrinische Staatsangehörigkeit. Bei der 40-Jährigen, die am Tatort festgenommen und später wieder auf freien Fuß gesetzt worden war, handelt es sich um seine Ehefrau, wie die Staatsanwältin mitteilte.
Bildnachweis: © Christoph Reichwein/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Todesschütze auf Flucht - Schwerverletzter außer Gefahr
Die Polizei sucht weiter nach einem 40-Jährigen, der tödliche Schüsse auf einen Mann abgegeben haben soll. Ein zweites Opfer ist außer Lebensgefahr. Und es gibt ein weiteres Detail.
Meistgelesene Artikel
- 24. September 2026
Wenn es auf dem Wasen um die Wurst geht: Familie Weeber bringt Tradition an den Neckar
Von der Schiffschaukel zur Wurstbude: Die Schaustellerfamilie Weeber verbindet Wasen-Tradition mit mobiler Gastronomie und dem Uferstüble.
- 30. September 2026
Wasenpirsch 2026: 600 Gäste feiern auf dem Wasen und sammeln für das Kinderhospiz
Bei der 14. Wasenpirsch trafen sich rund 600 Gäste in Wilhelmers SchwabenWelt. Gefeiert wurde für einen guten Zweck.
Seit 1954 gehört das Schwarzwaldhaus „Zum Schwarzwaldmädel“ zum Wasen – mit Schwarzwälder Spezialitäten, Tradition und uriger Gemütlichkeit.
Neueste Artikel
- 7. Oktober 2026
Pelicot: «Ich musste mir dieses Leben zurückerobern»
Jahrelang wurde sie unter Drogen gesetzt und vergewaltigt. Gisèle Pelicot spricht auf der Buchmesse über ihre Geschichte. Warum sie den Prozess öffentlich machte - und wieso Erziehung so wichtig ist.
- 7. Oktober 2026
Viele Verletzte bei Messerattacke an Schule in Polen
Schock im polnischen Ostroleka: Ein 19-Jähriger sticht mit einem Messer zu, Schüler und Lehrer werden verletzt. Was Zeugen berichten und wie die Stadt jetzt reagiert.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. Oktober 2026
Pelicot: «Ich musste mir dieses Leben zurückerobern»
Jahrelang wurde sie unter Drogen gesetzt und vergewaltigt. Gisèle Pelicot spricht auf der Buchmesse über ihre Geschichte. Warum sie den Prozess öffentlich machte - und wieso Erziehung so wichtig ist.
- 7. Oktober 2026
Viele Verletzte bei Messerattacke an Schule in Polen
Schock im polnischen Ostroleka: Ein 19-Jähriger sticht mit einem Messer zu, Schüler und Lehrer werden verletzt. Was Zeugen berichten und wie die Stadt jetzt reagiert.

