Zwei Wochen nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana hat Papst Leo XIV. den Familien der Opfer Trost zugesprochen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche empfing Angehörige von Todesopfern und Verletzten im Vatikan zu einer Privataudienz. Dabei gab er zu, dass in solchen Momenten nur schwer Erklärungen zu finden seien. Bei dem Unglück in dem Schweizer Skiort waren in der Neujahrsnacht in einer Bar 40 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 wurden teils schwer verletzt. Wörtlich sagte der Papst zu den Angehörigen: «Was soll man in einer solchen Situation sagen? Welchen Sinn sollen solche Ereignisse haben? Wo findet man Trost, der dem entspricht, was Sie empfinden? Trost, der nicht aus leeren und oberflächlichen Worten besteht, sondern die Seele berührt und die Hoffnung wiederbelebt?» Dann erinnerte er an den Ruf von Jesus Christus am Kreuz: «Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?» Die Antwort sei die Auferstehung gewesen. Inzwischen hat der Kanton Wallis beschlossen, an insgesamt 156 Opfer beziehungsweise deren Familien eine finanzielle Soforthilfe von jeweils 10.000 Franken (rund 10.700 Euro) zu zahlen. Etwa 80 Menschen liegen noch im Krankenhaus. Bei der Silvesterparty in der voll besetzten Bar «Le Constellation» war die Decke durch Partyfontänen in Brand geraten. Viele Gäste - vor allem junge Leute - konnten nicht entkommen. Der Betreiber der Bar sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Bildnachweis: © Vatican Media/IPA via ZUMA Press/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Papst spricht Hinterbliebenen von Crans-Montana Trost zu
Zwei Wochen nach dem Drama in der Neujahrsnacht empfängt Leo Familien von Opfern zur Privataudienz. Dem Kirchenoberhaupt fällt es sichtbar schwer, Worte zu finden.
Meistgelesene Artikel
- 30. Januar 2026
31-Jährige tot in Wohnung gefunden – Bekannter in Haft
Nach Vermisstenmeldung findet Polizei in Stuttgart-Nord eine 31-Jährige tot in Wohnung. Ein 32-jähriger Bekannter sitzt in Haft.
„Kölsche Lebenslust erobert Stuttgart: 600 Narren, Mitsing-Karneval und Kölsch satt – das Mash wird zur Altstadtkneipe.“
Stuttgart PRIDE feiert 25 Jahre IG CSD e.V., stellt das Motto 2026 vor und setzt ein klares Zeichen für Zusammenhalt und Vielfalt.
Neueste Artikel
- 10. Februar 2026
Studie: Klimawandel könnte Weideflächen bis 2100 halbieren
Rund ein Drittel der Landoberfläche ist Weideland - etwa für Rinder, Schafe oder Ziegen. Doch mit dem Klimawandel könnte sich das bis zum Jahr 2100 drastisch ändern. Besonders betroffen wäre Afrika.
- 10. Februar 2026
Dobrindt und Prien stellen Studie zu Gewalt vor
Die Bundesregierung veröffentlicht eine Studie, die Gewalt in verschiedenen Lebensbereichen beleuchtet – und dabei nicht nur Frauen in den Fokus rückt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. Februar 2026
Studie: Klimawandel könnte Weideflächen bis 2100 halbieren
Rund ein Drittel der Landoberfläche ist Weideland - etwa für Rinder, Schafe oder Ziegen. Doch mit dem Klimawandel könnte sich das bis zum Jahr 2100 drastisch ändern. Besonders betroffen wäre Afrika.
- 10. Februar 2026
Dobrindt und Prien stellen Studie zu Gewalt vor
Die Bundesregierung veröffentlicht eine Studie, die Gewalt in verschiedenen Lebensbereichen beleuchtet – und dabei nicht nur Frauen in den Fokus rückt.

