Im Fall des gesuchten Raubtiers vom Geiseltalsee bei Braunsbedra plant das Landratsamt vorerst keine weiteren Suchaktionen. Je nachdem, um welches Tier es sich tatsächlich handele, könne aber wieder aktiv gesucht werden, sagte Susanne Lange von der Pressestelle des Landratsamts des Saalekreis am Mittwochmorgen. Die Bereitschaften würden erhalten bleiben, bis neue Ergebnisse vorlägen. Welches Tier - offenbar mehrfach - gesichtet und gefilmt wurde, steht weiter nicht fest: «Das können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit Sicherheit sagen», sagte Lange. Am Dienstagabend hatte das Landratsamt darüber informiert, dass das mutmaßliche Raubtier kleiner als zunächst vermutet sei. Diese Einschätzung habe sich nach der Sichtung eines weiteren Videos des Tieres ergeben. Über die Warn-App Nina wurde am Abend Entwarnung gegeben. Zuvor war etwa auch mit Drohnen gesucht worden. Auf der Facebook-Seite der Stadt Braunsbedra herrschte am Dienstagabend bereits Erleichterung. Dort hieß es: «Ich bin froh, dass sich die Raubkatze als Kätzchen herausgestellt hat und keine Gefährdung für die Bevölkerung besteht!». Der Beitrag stammt laut Angaben aus der Stadtverwaltung vom Bürgermeister. Das vermeintliche Raubtier wurde am Freitagabend im Bereich des Hafens am Geiseltalsee in Braunsbedra im Saalekreis erstmals gesichtet. Eine Mitarbeiterin des Landratsamtes hatte ein Video aufgenommen. Es wurde daraufhin angenommen, dass es sich bei dem Tier um einen Puma handeln könnte.«Kätzchen statt Raubkatze»?
Bildnachweis: © Jan Woitas/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nur Kätzchen statt Großkatze am Geiseltalsee?
Zumindest deutlich kleiner als ein Puma soll das gesuchte Raubtier in Sachsen-Anhalt sein. Doch um welches Tier handelt es sich genau?
Meistgelesene Artikel
Neuer Antrag prüft Abend-Parken nach Düsseldorfer Vorbild – mehr Stellplätze ohne Neubau und weniger Druck in Wohngebieten.
Spaziergängerin entdeckt Rauch – Feuerwehr verhindert Schlimmeres am steilen Hang in Rohracker.
- 26. April 2026
Stuttgart tritt in die Pedale: Neues Radverkehrskonzept geht in die Bürgerbeteiligung
Stuttgart lädt zur Beteiligung: Bürger können das neue Radverkehrskonzept aktiv mitgestalten.
Neueste Artikel
- 14. Mai 2026
Großbrand in japanischer Werft
Riesige Rauchwolken steigen über der Stadt Kure auf: Nach einem Brand auf einer Abwrackwerft müssen mehr als 350 Haushalten evakuiert werden. Die Löscharbeiten sind weiterhin im Gange.
20 % Rabatt auf „A Kind of Magic“ im Friedrichsbau Varieté – nur bis 07. Juni 2026 mit dem Code Magic20. ✨
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Mai 2026
Großbrand in japanischer Werft
Riesige Rauchwolken steigen über der Stadt Kure auf: Nach einem Brand auf einer Abwrackwerft müssen mehr als 350 Haushalten evakuiert werden. Die Löscharbeiten sind weiterhin im Gange.
Bereits in der Nacht zu Christi Himmelfahrt stoppt die Polizei erste Autofahrer mit Alkohol. Der Verkehrssicherheitsrat warnt eindringlich.

