Wegen der mutmaßlichen Entführung ihrer Mutter wird die US-Fernsehmoderatorin Savannah Guthrie doch nicht wie geplant an der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele teilnehmen. Stattdessen wolle sie Zeit mit ihrer Familie verbringen, berichtete der Sender NBC News, der wie Guthries Sendung «Today» zum NBC-Konzern gehört. Weitere Informationen zur Eröffnungszeremonie am Freitag sollten in Kürze bekanntgegeben werden. Die Winterspiele finden in Nord-Italien statt. Vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass die 84 Jahre alte Mutter von Guthrie verschwunden ist. Die Polizei geht davon aus, dass sie aus ihrem Haus im Bundesstaat Arizona entführt worden ist. «Nach allem, was wir am Tatort gesehen haben, gehen wir von einem Verbrechen aus», sagte Chris Nanos, der Sheriff von Pima County nahe Tucson, auf einer Pressekonferenz am Montag (Ortszeit). In einem Interview des US-Senders CBS sagte er: «Ich glaube, sie wurde entführt, ja.» Nancy Guthrie, die den Angaben zufolge alleine in ihrem Haus wohnt, war demnach am Samstagabend zuletzt gesehen worden. Am Sonntagmittag wurde sie von Familienangehörigen als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht in der Kirche gewesen war. «Sie ging nicht von selbst weg», so Nanos im CBS-Interview weiter. «Sie ging nicht willentlich».
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Mutter mutmaßlich entführt: Olympia ohne US-Moderatorin
Die Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie verschwindet, es fehlt jede Spur. Nun muss der TV-Star seine Pläne für einen Olympia-Einsatz ändern.
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