Die Zahl der Toten bei den schweren Unwettern im Mittleren Westen und im Süden der USA ist laut örtlichen Medien auf mindestens 20 gestiegen. Im Bundesstaat Georgia seien am Sonntag (Ortszeit) ein Vater und dessen Sohn auf einem Golfplatz von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, berichtete der Sender ABC News unter Berufung auf die Polizei. Weitere 18 Unwetter-Tote waren seit Mittwoch aus Tennessee, Missouri, Kentucky, Indiana, Arkansas und Mississippi gemeldet worden. Allein in Tennessee, wo die Stadt Selmer von einem heftigen Tornado getroffen wurde, starben zehn Menschen. Bis Sonntag wurden landesweit rund 90 Wirbelstürme gezählt. Nach tagelangen starken Regenfällen traten zudem vielerorts Flüsse über die Ufer und verursachten Überschwemmungen. Der Wetterdienst warnte vor lebensgefährlichen Hochwasserlagen. Am Wochenende spitzte sich die Situation vor allem in Kentucky zu. Gouverneur Andy Beshear rief den Notstand aus. In Covington, am Zusammenfluss des Ohio und des Licking River, stehen bereits Straßen unter Wasser, wie auf Bildern örtlicher Medien zu sehen ist. In der Regionalhauptstadt Frankfort erreichte der Fluss Kentucky nach Angaben der Stadtverwaltung einen rekordverdächtigen Pegelstand von fast 15 Metern. Die Unwetter führten auch zu Stromausfällen. Am Montag waren in den betroffenen Bundesstaaten rund 80.000 Haushalte ohne Elektrizität, hieß es auf der Webseite Poweroutage.us. Der Luftverkehr wurde ebenfalls beeinträchtigt: Rund 4.000 Verspätungen und 150 Flugausfälle meldeten US-Medien am Sonntag.Zahlreiche Tornados
Strom- und Flugausfälle
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Mindestens 20 Tote bei Unwettern in den USA
Tornados, tagelange Regenfälle, Überschwemmungen: Mehrere US-Bundesstaaten erleben extreme Wetterlagen - mit tödlichen Folgen.
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