Ein Mann ist bei einem Streit auf der Westminster Bridge in London schwer verletzt worden. Zunächst hatte die Londoner Polizei mitgeteilt, er sei niedergestochen worden, doch das berichtigte sie später. Der Mann habe einen Herzstillstand erlitten und sei in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden, hieß es in einer Mitteilung am Nachmittag. Nun werde ermittelt, wie es zu dem Herzstillstand kam. Drei Männer wurden wegen des Verdachts auf versuchten Mord festgenommen. Ein weiterer wegen einer Tätlichkeit. Zwei der Festgenommenen wurden mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Brücke nahe dem Wahrzeichen Big Ben wurde vorübergehend abgeriegelt. Eine Polizeisprecherin betonte, es handle sich um einen isolierten Vorfall. Ein terroristischer Hintergrund könne ausgeschlossen werden. Die erste, noch nicht korrigierte Nachricht von einem Messerangriff dürfte zunächst böse Erinnerungen geweckt haben: Auf der Westminster Bridge war im Jahr 2017 ein islamistischer Terrorist zuerst mit einem Auto absichtlich in Fußgänger gerast und dann mit einem Messer auf einen Polizisten losgegangen. Vier Menschen auf der Brücke und der Polizist starben. Dutzende weitere wurden verletzt. Auch der Angereifer wurde bei dem Vorfall getötet.Terroristischer Hintergrund wird ausgeschlossen
Bildnachweis: © Christian Charisius/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nach Streit nahe Big Ben in London: Mann schwer verletzt
Ein Streit auf der Westminster-Brücke nahe dem Wahrzeichen Big Ben endet mit einem Schwerverletzten. Zunächst teilt die Polizei mit, der Mann sei niedergestochen worden. Später berichtigt sie sich.
Meistgelesene Artikel
Konzerte, Family-Day, Mitmachaktionen und 0711-Hip-Hop: Das SWR Sommerfestival bringt Stuttgart zum Feiern.
Musik, Geschichten und Emotionen: Nils Strassburg begeistert mit „LIVING ELVIS“ im Friedrichsbau Varieté.
SWR3 feiert „30 Jahre 0711“ in Stuttgart: Massive Töne & Stars liefern Kopfnicker-Jam für die Hip-Hop-Geschichte.
Neueste Artikel
- 12. Juni 2026
Zeuge: Angeklagte war schon früher am Fundort von Fabian
Als Fabian noch offiziell als vermisst galt, war die Angeklagte laut Zeugenaussagen mit einem Bekannten schon an dem Ort, wo der Leichnam lag. Die Frage ist, ob sie ihn bewusst dorthin führte.
- 12. Juni 2026
Sicherheitsbereich am Hamburger Flughafen stundenlang zu
Wegen eines Zwischenfalls ging am Hamburger Flughafen mehrere Stunden fast gar nichts mehr. Ein Mann hatte einen Notknopf gedrückt – wohl aus Versehen. Das hatte enorme Auswirkungen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. Juni 2026
Zeuge: Angeklagte war schon früher am Fundort von Fabian
Als Fabian noch offiziell als vermisst galt, war die Angeklagte laut Zeugenaussagen mit einem Bekannten schon an dem Ort, wo der Leichnam lag. Die Frage ist, ob sie ihn bewusst dorthin führte.
- 12. Juni 2026
Sicherheitsbereich am Hamburger Flughafen stundenlang zu
Wegen eines Zwischenfalls ging am Hamburger Flughafen mehrere Stunden fast gar nichts mehr. Ein Mann hatte einen Notknopf gedrückt – wohl aus Versehen. Das hatte enorme Auswirkungen.

