Das auf der Ostsee vor Mecklenburg-Vorpommern in Brand geratene Tankschiff «Annika» hat Rostock-Warnemünde erreicht. Auf dem Weg in den Rostocker Überseehafen wurde es in der Nacht zu Samstag in Warnemünde an den Molenköpfen vorbei geschleppt. Dem Deutschem Havariekommando zufolge wollen die Einsatzkräfte die Löscharbeiten im Hafen von Land aus fortsetzen. Das Feuer war am Freitagmorgen zwischen Rostock-Warnemünde und Kühlungsborn ausgebrochen, etwa auf Höhe des Ostseebades Heiligendamm. Der Brand entstand nach Angaben des Havariekommandos wahrscheinlich im Farben- und Lackraum («Paintroom»). Der schwarze Rauch war bis zur etwa 4,5 Kilometer entfernten Küste zu sehen. Die Havarie löste einen Großeinsatz von Einsatzkräften aus. Drei Löschschiffe bekämpften über mehrere Stunden den Brand von außen. Am Freitagnachmittag gingen Feuerwehrleute an Bord der «Annika» und erkundeten die Lage. Die Ladung der 73 Meter langen «Annika» besteht nach Angaben des Havariekommandos aus etwa 640 Tonnen Öl. Das zwölf Meter breite Schiff, das unter anderem große Schiffe mit Treibstoff versorgen kann, war den Angaben zufolge auf dem Weg von Rostock nach Travemünde. Nach früheren Angaben des Schweriner Umweltministeriums ist bisher keine Gewässerverunreinigung entstanden. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger brachte die sieben Besatzungsmitglieder in Sicherheit und an Land. Das Havariekommando teilte am Freitagabend mit, die Verletzten seien aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sie würden durch Fachkräfte der Deutschen Seemannsmission und bei Bedarf psychosozial betreut.Bisher keine Gewässerverunreinigung
Bildnachweis: © Hannes P Albert/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Brennendes Tankschiff erreicht Rostock
Der Brand des Tankschiffs «Annika» sorgt für einen Großeinsatz. Nun wurde das Schiff nach Rostock geschleppt. Dort soll es gelöscht werden.
Meistgelesene Artikel
- 24. September 2026
Wenn es auf dem Wasen um die Wurst geht: Familie Weeber bringt Tradition an den Neckar
Von der Schiffschaukel zur Wurstbude: Die Schaustellerfamilie Weeber verbindet Wasen-Tradition mit mobiler Gastronomie und dem Uferstüble.
- 30. September 2026
Wasenpirsch 2026: 600 Gäste feiern auf dem Wasen und sammeln für das Kinderhospiz
Bei der 14. Wasenpirsch trafen sich rund 600 Gäste in Wilhelmers SchwabenWelt. Gefeiert wurde für einen guten Zweck.
Seit 1954 gehört das Schwarzwaldhaus „Zum Schwarzwaldmädel“ zum Wasen – mit Schwarzwälder Spezialitäten, Tradition und uriger Gemütlichkeit.
Neueste Artikel
- 7. Oktober 2026
Viele Verletzte bei Messerattacke an Schule in Polen
Schock im polnischen Ostroleka: Ein 19-Jähriger sticht mit einem Messer zu, Schüler und Lehrer werden verletzt. Was Zeugen berichten und wie die Stadt jetzt reagiert.
- 7. Oktober 2026
Niedrigwasser: Kann der Bodensee sich noch erholen?
Nach dem ungewöhnlich trockenen Jahr steht der Bodensee vor einer entscheidenden Phase: Kann ein nasser Herbst und Winter den Wasserstand wieder nachhaltig steigen lassen?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. Oktober 2026
Viele Verletzte bei Messerattacke an Schule in Polen
Schock im polnischen Ostroleka: Ein 19-Jähriger sticht mit einem Messer zu, Schüler und Lehrer werden verletzt. Was Zeugen berichten und wie die Stadt jetzt reagiert.
- 7. Oktober 2026
Niedrigwasser: Kann der Bodensee sich noch erholen?
Nach dem ungewöhnlich trockenen Jahr steht der Bodensee vor einer entscheidenden Phase: Kann ein nasser Herbst und Winter den Wasserstand wieder nachhaltig steigen lassen?

